Video: Ich lüfte das Geheimnis der Osterinsel

Die Osterinsel ist umwoben von Geheimnissen. Woher kamen die ersten Bewohner? Wie konnten sie den Pazifik überqueren? Wie kamen sie überhaupt auf die Idee? Was steckt hinter den Steinstatuen auf der Insel? Wie konnten diese enormen Brocken (bis zu 15 m hoch) ohne moderne Technik befördert und errichtet werden? it? Warum wurden all die Moai schließlich umgeworfen?

Nein, letzteres waren ausnahmsweise mal nicht die europäischen „Entdecker“. Alle Steinkolosse auf der Insel wurden von den Bewohnern selbst umgeworfen.

Jeder kennt Fotos der Osterinsel wie dieses.

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Aber in Wirklichkeit wurden nur wenige der Statuen wieder aufgerichtet, und zwar erst in jüngerer Zeit. Beim Wandern auf der Osterinsel stößt man viel öfter auf Orte des Vandalismus wie diesen.

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Dennoch bleibt die Frage, wie diese enormen Steinbrocken bewegt und aufgerichtet werden konnten. Nach meiner Forschungsreise kann ich dieses Geheimnis lüften. Es liegt am Material. Der Stein ist aus relativ leichtem, mit Luftblasen durchsetztem Stein, wahrscheinlich Tuff. Das macht den Transport der Statuen nicht gerade zum Kinderspiel, aber das Gewicht ist wesentlich leichter als bei einer ähnlich großen Statue aus Basalt. Die Moai darf man nicht anfassen und bewegen, so dass ich Euch das nur anhand eines kleinen Brockens demonstrieren kann.

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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4 Antworten zu Video: Ich lüfte das Geheimnis der Osterinsel

  1. tommdidomm schreibt:

    Hoffentlich hast du da jetzt kein Sakrileg begangen, indem du die Steine durcheinander gebracht hast.

    • Andreas Moser schreibt:

      Oh, oh, da hatte ich bei dieser Gelegenheit gar nicht daran gedacht. Und dabei hatte ich während der ganzen Woche so darauf geachtet, keinesfalls einen Moai zu berühren oder auf einen der Ahu zu steigen. Leider gibt es eine Menge Touristen, die meinen, die Statuen umarmen oder besteigen zu müssen. Die Nationalparkwächter sind schon ganz genervt davon.

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