Euer Lieblingsblogger bei der Arbeit auf Stromboli

Um die besten Geschichten und Fotos für diesen Blog zu finden, scheue ich keine Mühen und keine Risiken. Ich wandere durch Wüsten, verbringe Monate auf fernen Inseln, schleuse mich unerkannt bei Al-Qaida ein, fliege ins All und berichte aus Bürgerkriegsgebieten.

Von vielen dieser Abenteuer gibt es keine Fotos, weil ich meist alleine unterwegs bin. Letzte Woche war mal mein Vater dabei und konnte mich bei der Arbeit ablichten:

Andreas Moser StromboliDas Foto entstand auf Stromboli, einem aktiven Vulkan. Ich stehe am Rande des Kraters, aus dem ständig giftige Gase entweichen. Trotz Atemschutz brennt mir die Lunge. Die Schmerzen signalisieren mir, daß sie es nicht mehr lange machen wird, wenn ich noch ein paar weitere Minuten so nah am rauchverhangenen Abgrund bleibe. Die Eruptionen donnern in der Tiefe und schleudern Gestein und Lava Hunderte von Metern in die Höhe.

Und was mache ich im Angesicht dieser Naturgewalt? Ich mache mir fleißig Notizen. Für Euch, meine geschätzten Leser! Kein einfacher Job, aber irgendjemand muß es ja machen.

Hier ist der vollständige Bericht über die Stromboli-Besteigung.

(To the English version.)

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a writer, a spy or a hobo.
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6 Antworten zu Euer Lieblingsblogger bei der Arbeit auf Stromboli

  1. Pingback: Your favourite blogger at work on Stromboli | The Happy Hermit

  2. saetzebirgit schreibt:

    Respekt! Das nenne ich Dienst an der Sache. Vor allem vom Herrn Papa, der fleißig fotografiert 🙂

  3. daMäx schreibt:

    Sach ma, nu erklär dem staunenden Publikum doch mal: wovon lebst du? Oder andersrum gefragt: wie kannst du es dir leisten, den ganzen Tag rumzureisen und darüber zu bloggen (denn so scheint es dem unbedarften Leser) ohne auch nur Werbung im Blog zu haben? Und am Besten verrätste mir, wie ich das auch hinbekomme, dann mache ich das nämlich auch. Arbeiten suxx big time.

    • Andreas Moser schreibt:

      Auf meinem englischsprachigen Blog habe ich dazu mal einen Artikel geschrieben: http://andreasmoser.wordpress.com/2013/01/09/how-do-you-finance-your-travels/

      Kurz gesagt:
      – Ausgaben so weit wie möglich runterschrauben. Kein Auto, keine große Wohnung, keine Mode, keine teuren technischen Spielereien.
      -. Langsam reisen. Ich komme zwar etwas herum, aber ich bleibe überall ein paar Monate. Jetzt bin ich z.B. ein Jahr in Italien, davon das erste halbe Jahr in Sizilien und ab April in Bari. So konnte ich etwas finden, wo ich 250 EUR im Monat Miete inklusive aller Nebenkosten zahle. (In Bari bekomme ich dafür aber nur ein WG-Zimmer.)
      – Und verdienen tue ich durch freiberufliche Tätigkeiten, die ich über’s Internet ausübe. Bei mir sind das hauptsächlich Übersetzungen (Englisch und Deutsch) und juristische Beratungen.

      Das ganze funktioniert natürlich nur, solange ich in günstigeren Ländern/Gegenden wohne und Kunden in Europa, USA und so habe. In die Schweiz oder nach Japan kann ich damit wahrscheinlich nicht ziehen.

    • daMäx schreibt:

      Respekt. Ein bisschen Neid ist auch dabei 😉

    • Andreas Moser schreibt:

      Man muß sich nur irgendwann mal denken „Was habe ich eigentlich zu verlieren?“ und dann fällt einem auf, daß das worst-case-Szenario ist, daß ich wieder zurück nach Deutschland ziehen und wieder in einem Büro arbeiten muß. Aber dann habe ich eine Menge Geschichten erlebt und etliches von der Welt gesehen.

      Selbst wenn es also nur ein paar Jahre gut geht, ist es besser, als es gar nicht zu versuchen.

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