Heiliger Che

In lateinamerikanischen Herrgottswinkeln wird das Bild von Jesus Christus manchmal  durch eine Ikone von Che Guevara ersetzt. Katholizismus und Sozialismus sind anscheinend doch vereinbar.

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Fotografiert in einem Hostel in Villa Tunari in Bolivien.

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Unsortierte Gedanken (21)

  1. Heimat“ – ist das nicht das, wofür man sich von Leuten mit anderer „Heimat“ im Krieg abknallen lässt?
  2. Wenn es tatsächlich ein danach benanntes Bundesministerium geben wird, dann werde ich mich zu dem Konzept „Heimat“ doch mal ausführlich und, wie nicht anders zu erwarten, kritisch äußern müssen.
  3. Das erste Buch von Egon Erwin Kisch erschien in einem Selbstkostenverlag. Seine Mutter hatte die 200 Mark bezahlt. Schön, wenn die Familie hinter dem literarischen Schaffen steht anstatt den Nachwuchs zum kleinbürgerlichen Schaffen in einem Büro zu drängen (wie bei Franz Kafka).
  4. Während Bayern um einen dritten Nationalpark streitet, schafft die US-Armee in Grafenwöhr FaktenGW Adler
  5. Ihr erinnert Euch an SDI, das Weltraumwaffensystem? Es stellt sich heraus, dass der Warschauer Pakt so vehement dagegen war, weil der Ostblock zuvor schon versucht hatte, selbst ein solches System zu entwickeln. Dies scheiterte technisch, aber die Sowjetunion und ihre Verbündeten befürchteten, dass der Westen mehr Erfolg haben könnte.
  6. Danke an den Knaus-Verlag für ein Rezensionsexemplas von Petra Morsbachs Justizpalast, dessen Lektüre ich als Jurist besonders entgegen fiebere. buch-justizpalast-100_v-img__16__9__m_-4423061158a17f4152aef84861ed0243214ae6e7
  7. Müllmänner bauen in Ankara und Bogotá Bibliotheken auf.
  8. Ein weiterer Erfolg für die Impfgegner: Guatemala, das seit 20 Jahren masernfrei war, hat endlich wieder die Masern. Aus Deutschland eingeschleppt.
  9. Wenn die SPD ein Staat wäre, würde man langsam einen Putsch, eine Revolution oder eine internationale Beobachtermission erwägen.
  10. 280
  11. Als herpetophober Wanderer finde ich, dass die Schlangenfreiheit eines Landes Voraussetzung für den EU-Beitritt sein sollte.
  12. Die Relativitätstheorie ist relativ irrelevant.
  13. Als ich mit 42 ein Geschichtsstudium begann, haben manche die Nase gerümpft und sich gefragt, wozu das im Alter noch notwendig sei. Miguel Castillo ist 80 Jahre alt und studiert in Spanien Geschichte. Die Entscheidung dazu traf er nach einem überlebten Herzinfarkt, weil er die verbleibende Lebenszeit nutzen und nicht wie andere Rentner das Leben auf dem Sofa verplempern wollte.Miguel Castillo.jpg
  14. Demnächst wird Herr Castillo ein Erasmus-Auslandssemester in Verona einlegen. Zum Glück für ihn – und für mich – gibt es bei Erasmus, anders als beim BAföG, keine Altersgrenze.
  15. Mein größtes Problem dabei ist die Qual der Wahl zwischen all den Ländern und Universitäten des Kontinents.
  16. Wer hätte gedacht, dass Kamele auch im Schnee funktionieren? Kamel Schnee.jpg
  17. Auf meinem englischsprachigen Blog habe ich eine Kurzgeschichte über Übersetzer nach dem Zerfall Jugoslawiens veröffentlicht, die in Montenegro ganz gut aufgenommen wurde. Angesichts der Länge (2350 Wörter) und des doch recht speziellen Themas hat mich das ziemlich überrascht. Ich werde sie demnächst mal ins Deutsche übersetzen, wobei das Übersetzen eines eigenen Werks in die eigene Muttersprache irgendwie auch ein komisches Konzept ist.
  18. Das brachte mich auf die Idee, weniger kurze Beiträge zu veröffentlichen (bzw. sie in diesen Unsortierten Gedanken abzuladen), um mich auf längere und hoffentlich bessere Artikel zu konzentrieren.
  19. Das ist die perfekte Woche zum Lernen: wetter kotor
  20. Wenn ich mal wieder einen Halbmarathon laufe, hätte ich gerne, dass sich alle Leser dieses Blogs am Start und Ziel einfinden und mich so anfeuern wie nordkoreanische Athleten bei den Olympischen Winterspielen angefeuert wurden:

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Das Kreuz und der Stern

In Jugoslawien vertrugen sich sozialistischer Stern und christliches Kreuz ganz gut, scheint es.

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(Fotografiert auf dem Friedhof von Velji Zalazi in der Nähe von Kotor, Montenegro. – Read this in English.)

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Alle Wege führen zum Lovćen

view of Lovcen from Vrmac.JPG

Fotografiert während der Wanderung auf dem Vrmac.

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Diese verdammten Nazis waren doch wirklich überall

Gesehen im Flughafen von Santiago de Chile:

Nazis in Chile.JPG

Da ich gerade auf dem Weg zur Osterinsel und ziemlich klamm in der Kasse war, gingen leider all meine Pesos für ein allerdings sehr nützliches Buch über die Osterinsel drauf.

Jetzt habe ich gesehen, dass das Buch von Víctor Farías sogar in deutscher Übersetzung erhältlich ist. Das kommt dann auf der nächsten Chile-Reise in den Rucksack.

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Video: Überleben in der Wildnis

Schon den halben Tag war ich auf der unbewohnten Seite der Osterinsel unterwegs. Die Westküste war nicht nur menschenleer, sondern vollkommen kahl. Ich hatte nichts zu Essen oder Trinken gefunden. Die Sonne brannte erbarmungslos.

Auf dem Weg war ich immer wieder über Kadaver und Skelette gestolpert. So langsam dämmerte mir, dass auch ich mein Leben auf dieser Insel lassen würde, wenn die Kräfte nicht für einen ganzen Tagesmarsch reichen sollten. Im Bewusstsein um diese Gefahr wollte ich gerade so etwas wie ein Abschiedsvideo drehen, als mir gerade noch rechtzeitig ein wichtiger Überlebenstrick einfiel.

Das Video gibt es leider nur auf Englisch, denn zu der Zeit auf der Osterinsel sprach ich Spanisch und mehr als zwei Sprachen kann ich nicht gleichzeitig im Kopf behalten.

Dergestalt gerettet und gestärkt, schaffte ich es tatsächlich noch zur Bucht von Anakena im Norden der Osterinsel.

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Dort gab es dann auch endlich die ersehnte Coca Cola.

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Titograd

Kann es sein, dass meine Landkarte von Montenegro schon etwas älter ist?

Landkarte Titograd.JPG

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