Studium der Geschichte an der Fernuniversität in Hagen

Juhu! Ich bin wieder Student!

Da ich sowieso ständig lese, nachdenke und schreibe, dachte ich mir, dass ich doch mal wieder studieren könnte. Schließlich hat mir Studieren immer mehr Spaß gemacht als Arbeiten, und irgendein Hobby braucht jeder. Ich blättere eben lieber in Büchern und browse durch Bibliotheken als – Achtung, Alliterationsallergiker! – mich mit anderen Buben auf dem Bolzplatz zu balgen oder in Blechboliden über die Bundesstraße zu brausen.

Ich wollte schon immer Geschichte studieren. Direkt nach dem Abitur habe ich das nicht gemacht, weil ich auch andere Fächer mein Interesse auf sich gezogen hatten. Aufgrund familiärer Prägung (um jemand anderem die Schuld zu geben) und des damaligen neoliberalen Zeitgeists dachte ich, dass Berufsaussichten ein relevanter Faktor bei der Studienwahl sein müssten, womit Geschichte in der Relegation ausschied. Das Finale zwischen Jura und Volkswirtschaft entschied dann die Angst vor höherer Mathematik und vielleicht auch die Lust am Streiten und Diskutieren.

Zwei Fächer gleichzeitig und dafür ein bisschen länger zu studieren, kam mir damals gar nicht in den Sinn, wohl wegen des Gedankens, so schnell wie möglich fertig werden und sich produktiv in die Volkswirtschaft einbringen zu müssen. Mitte der 1990er Jahre dachte man eben so, schließlich spielte das Radio jeden Tag „wir steigern das Bruttosozialprodukt“. Aber, liebe Kinder, die Ihr vor dem Abitur oder der Matura steht, lasst Euch Zeit! Es ist vollkommen egal, ob Ihr mit 24 oder mit 26 den Job bei der Versicherung oder am Fließband bekommt. Studiert so lange Ihr könnt!

Vielleicht erschien direkt nach dem Ende des Kalten Krieges die Geschichte kurzzeitig auch nicht mehr so interessant. Coca-Cola hatte gegen Vita-Cola gewonnen, und das war’s. Ende der Geschichte.

Aber egal. Jetzt ist 2017, der hundertste Jahrestag der Russischen Revolution, der Peripetie des Ersten Weltkrieges und des eigentlichen Beginns des 20. Jahrhunderts. Das ernsthafte Studium der Geschichte halte ich derzeit wieder für wichtig, weil in politischen Diskussionen vermehrt auf vereinfachte und falsche Geschichte(n) rekurriert wird („früher war alles besser“, „christlich-abendländische Kultur“, „das war schon immer russisch/serbisch/sonstwas“) bzw. alte Diskussionen wieder aufbrechen. Egal ob es um Denkmäler für Südstaatengeneräle oder für Holocaust-Opfer oder um von unseren europäischen Freunden plötzlich geltend gemachte Reparationsforderungen geht, ohne einen fundierten Blick in die Geschichte kann man das kaum ernsthaft diskutieren.

Da sich mein Lebensmodell bekanntlich an der Völkerwanderung orientiert, habe ich es nicht übers Herz gebracht, mich für etliche Jahre für einen festen Standort zu entscheiden. Deshalb, wegen der freien Zeiteinteilung und weil ich keine Lust habe, mit kichernden Teenagern im Hörsaal zu sitzen, kam nur die Fernuniversität in Hagen in Frage.

Dort lässt sich (abgesehen vom MA und von der Promotion, aber soweit wollen wir dieses Semester noch nicht denken) Geschichte nur als BA in Kulturwissenschaften mit dem Nebenfach Literatur oder Philosophie studieren.

Kuwi

Das stört mich nicht, dachte ich – bis ich die einführenden Studienbriefe für die Literaturwissenschaft in Händen hielt und über so unliterarisch anmutende Konzepte wie die selbstreferentielle Geschlossenheit der Theorie des Strukturalismus und donquijotteske Übertragungen des Gelesenen auf dekontextualisierte allegorische Dimensionen stolperte, ja geradezu abstürzte. Ich mag Literatur, und ich würde sie gerne weiterhin genießen. Der erste und womöglich voreilige Eindruck sagt mir, dass ich mich dazu von der Literaturwissenschaft besser fernhalte. Essen schmeckt ja auch besser, wenn man nicht weiß, wie es zubereitet wurde. Als Nebenfach werde ich also die Philosophie wählen und darauf spekulieren, dass mein MA in Philosophie weitgehend anerkannt wird, so dass ich mich in den nächsten Jahren auf Geschichte konzentrieren kann.

Die große Mehrheit der Leserschar, die diesen Blog nicht als Bildungsromanersatz sondern wegen der Reiseberichte liest, wird, so sie nicht schon lange abgesprungen ist, jetzt verängstigt fragen, ob der reisende Reporter die nächsten vier bis sechs Jahre nur mehr am Schreibtisch sitzen und keine berichtenswerten Abenteuer mehr erleben wird.

Schreibtisch Fernuni.JPG

Man mache sich diesbezüglich bitteschön keine Sorgen, denn:

  1. Noch sind die meisten meiner bisherigen Reisen nicht journalistisch ausgeschlachtet worden, und etwa ein Dutzend Notizbücher mit Schokoladenflecken und Einschusslöchern warten auf ein hungriges Publikum, das sie jahrelang füttern können.
  2. Ich erinnere daran, dass auch bisher etliche meiner Reiseberichte mit geschichtlichem Wissen angereichert waren, was meinen Blog von den 08/15-Sonne-Strand-Caipirinha-Reiseblogs abhebt. Das wird in Zukunft noch fundierter.
  3. Da ich das Fernstudium von überall betreiben kann, werde ich während dieses Projekts einige Male umziehen, demnächst wahrscheinlich wieder nach Osteuropa.
  4. Außerdem gibt es auch im Fernstudium Seminare. So war ich zum Beispiel gerade eine Woche in Hagen zu einer intensiven Geschichtswoche. Nach Haifa und Hanga Roa wolltet Ihr sicher schon immer mal etwas über Hagen in Nordrhein-Westfalen lesen. Das nächste Seminar findet im Dezember in Frankfurt statt („Krise der europäischen Moderne – Umbrüche und Aufbrüche: Das Epochenjahr 1917“).
  5. Im Juni 2018 gibt es sogar eine Exkursion nach Krakau („Erinnerungs- und Geschichtspolitik einer polnischen Metropole von 1900 bis 1970“). Darauf freue ich mich ganz besonders, weil ich beschämenderweise noch nie im Nachbarland Polen war. (Sogar meine Großväter sind diesbezüglich schon weiter herumgekommen, wenn auch nur im Rahmen einer Invasion.) Vielleicht hänge ich da vorher und/oder nachher ein paar Extramonate in Polen dran.
  6. Aufgrund eines Seminars über Mesopotamien (leider ohne Exkursion) spiele ich mit dem Gedanken einer Reise in den Irak. Nur leider gibt es seit dem kurdischen Referendum keine Flüge mehr in den Nordirak, was alles komplizierter, teurer und damit weniger wahrscheinlich macht. Mal sehen, was mir da einfällt. Ich habe schon gesehen, dass es einen regelmäßigen Bus von Amman nach Bagdad gibt, und jetzt wo ISIS in Konkurs gegangen ist, ist es dort supersicher.
  7. Und dann gibt es ja noch das Erasmus-Programm! Als ich in Bari eine Wohnung mit mehr feiernden als studierenden Erasmus-Gören teilte, habe ich mich noch darüber lustig gemacht, jetzt freue ich mich auf die EU-Förderung für ein oder zwei Auslandssemster. Auf die dämlichen Parties muss ich ja nicht gehen.
  8. Für die Praktika lasse ich mir sicher etwas Interessantes und Exotisches einfallen. Ihr kennt mich doch. Sooo lange hält es mich nun auch nicht ohne Unterbrechungen am Schreibtisch. Der Rucksack ist nicht eingemottet.

Auch ein Studium kann also eine spannende Entdeckungsreise sein.

Da es auf diesem Blog auch bisher schon viel um Geschichte ging, wird es Euch hoffentlich nicht stören, wenn ich mal von einem Seminar berichte oder ein Hausarbeitsthema zu einem Artikel verarbeite. Vielleicht wäre es auch interessant, über das Fernstudium an sich zu schreiben, denn ich merke in meinem Bekanntenkreis, dass der Trend zum Zweit- oder sogar Drittstudium geht. (Oder vielleicht ist das nur bei Rechtsanwälten so, die alle vom Burnout geplagt sind.)

Schließlich habe ich noch meine Bücherwunschliste um einen auf das Studium zugeschnittenen Teil erweitert, was für Weihnachten hilfreicher ist als schon wieder Socken mit Bärenmuster. 😉

UPDATES:

Erstes Semester (Wintersemester 2017/18)

  • Es begann mit der Geschichtswoche in Hagen, einer ganzen Woche voll mit Kursen, Seminaren, Vorlesungen und Vorträgen, von morgens bis abends, von der Inquisition bis zur DDR. Wunderbar!
  • Diese Geschichtswoche findet nur alle zwei Jahre statt. Oktober 2019 habe ich mir dafür schon vorgemerkt.
  • Am meisten beeindruckt war ich von den Kommilitonen. Es mag an der Fernuniversität, am Fach Kulturwissenschaften/Geschichte oder an der Kombination von beidem liegen, aber es war ein weit angenehmerer Umgang untereinander als an der Präsenzuniversität, wo ja doch eine Menge 18- und 20-Jährige nur studieren, weil halt alle studieren. Aber in Hagen war jeder aus echtem Interesse und oft mit beeindruckendem Vorwissen, früheren Studienabschlüssen oder interessanten Lebenserfahrungen.
  • In einem Seminar über Mesopotamien befasste ich mich mit der Geschichte des irakischen Zivilrecht, wozu unter anderem ein Aufsatz von Dan Stigall diente, der zufälligerweise beim US Army JAG Corps mein Mentor gewesen war. So klein ist die Welt.
  • In Berlin gab es ein Vorbereitungstreffen für die Exkursion nach Krakau im folgenden Semester. Schon wieder habe ich ein rechtsgeschichtliches Thema abbekommen: Entschädigungsansprüche als Weg oder Hindernis der Versöhnung?
  • Lobend muss ich auch noch erwähnen, dass keines der Seminare, nicht einmal die Geschichtswoche, einen Euro zusätzlich kostet. Nach den diesbezüglich etwas schockierenden Erfahrungen in Großbritannien (an der Open University und insbesondere an der University of London) ist es schön, wieder an einer Universität zu studieren, wo man als angehender Akademiker und nicht als Kunde behandelt wird.
  • Die erste Klausur (Geschichte und Kultur: eine Einführung, mit Kursen zur Geschichte Alteuropas, der Neueren Geschichte und der außereuropäischen Geschichte 〈G1〉) habe ich bestanden. Nach Jahren der Abwesenheit von der Universität hat mich das tatsächlich ein bisschen ins Schwitzen gebracht. Aber jetzt bin ich erleichtert darüber, dass ich’s noch drauf habe.

Zweites Semester (Sommersemester 2018)

  • Ein Seminar hatte die Verbrechen der Wehrmacht, die Handlungsspielräume und in diesem Zusammenhang die Nachkriegsgesellschaften im Fokus. Ich konnte mich noch an die erste Wehrmachtsausstellung und die Diskussionen zu jener Zeit erinnern, aber endlich habe ich mich mal fundiert mit dem Thema befasst. Mein Referat hielt ich über die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Verfolgung der NS-Verbrechen, wo ich während meines Jurastudiums 1997 ein Praktikum gemacht hatte.
  • Die Woche darauf gleich das nächste Seminar: Europäische Verfassungsgeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Mein Vortrag befasste sich mit dem bundesdeutschen Machtwechsel 1969.
  • Man muss übrigens während des gesamten Studiums nur drei Seminare belegen, aber wie Ihr seht, habe ich das jetzt schon erfüllt. Wenn ich keine zeitlichen und organisatorischen Einschränkungen hätte, gäbe es fast jedes Wochenende eine interessante Veranstaltung.
  • Nicht widerstehen konnte ich dem Seminar über die Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs. Auch das wieder enorm lehrreich, mit einer Bandbreite an Themen. Mein Referat drehte sich um Geschlechtergeschichte und die Inflation in der Nachkriegszeit.
  • Das Highlight dieses Semesters wird aber sicher die Exkursion nach Krakau im Juni.
  • Und Prüfungen sollte ich eigentlich auch noch machen.

(Click here to read this article in English.)

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Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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26 Antworten zu Studium der Geschichte an der Fernuniversität in Hagen

  1. Man kann bei dem Studium viel Spaß haben und viel Interessantes lernen. Habe selbst Geschichte und Anglistik studiert und es geliebt. Aber viel anfangen (also monetär gesehen) kann man in unserer eher zahlenorientierten Welt damit leider nicht. Es ist eher etwas für die eigene Entwicklung. Ist die Fernuni nicht ungeheuer kostspielig?

    • Andreas Moser schreibt:

      Das ist mir bewusst, aber ich studiere eigentlich wirklich nur aus Interesse. Ich könnte allenfalls versuchen, meine Übersetzertätigkeit auf geschichtswissenschaftliche Texte auszuweiten. Spannender als die 100. Übersetzung von AGB wäre das allemal.

      Ich finde die Fernuniversität in Hagen eigentlich ziemlich günstig. Die Gesamtkosten für einen BA belaufen sich auf 1600-2400 EUR (die MA-Studiengänge sind günstiger), aber natürlich über etliche Jahre verteilt. Anders als bei anderen Fernuniversitäten (zB University of London International Programmes) kosten die Prüfungen nichts extra, und wer eine Prüfung nicht besteht oder gar nicht antritt, kann dies ohne erneute Zahlung in den kommenden Semestern nachholen.
      Gut finde ich auch, dass die Gebühren fast ausschließlich von den belegten Kursen abhängen. Wenn man mal ein Semester pausieren will, muss man nur eine nominelle Rückmeldegebühr zahlen.
      Natürlich kommen Fahrtkosten für Seminare und Klausuren sowie mündliche Prüfungen dazu, aber die Klausuren kann man ohne Mehrkosten an verschiedenen Orten in ganz Deutschland schreiben. Im Ausland kämen allerdings Mehrkosten hinzu.
      Die Seminare oder z.B. die Intensivwoche Geschichte, bei der ich gerade war, sind kostenlos. Andere Fernuniversitäten langen da überall zusätzlich hin.

      Abhängig davon, wo man wohnt und wohin man fürs Präsenzstudium ziehen müsste, und unter Berücksichtigung dessen, dass man weiterhin arbeiten kann, ist die Fernuniversität in den meisten Fällen wahrscheinlich wesentlich günstiger als eine Präsenzuniversität.

      Ich habe den MA in Philosophie an der britischen Fernuniversität, der Open University, gemacht, und das fand ich teuer. Die Gebühren dort betrugen 3000 £ für den MA (jetzt anscheinend 6000 £), und wenn man außerhalb Großbritanniens wohnt, das doppelte. Dabei waren Betreuung und Niveau weit unter dem, das ich bisher an der Fernuniversität in Hagen erlebt habe.

    • Ich habe mich noch nie wirklich mit den Kosten auseinander gesetzt.Nur einmal „drüber geschaut“. So schlecht hört sich das tatsächlich nicht an.

    • Andreas Moser schreibt:

      Und Du wolltest doch schon immer mal einen MA machen oder promovieren, nicht wahr? 😉

    • Wie meinst du das genau? Den MA habe ich schon und promovieren tue ich seit gefühlten 100 JAhren 😉 . Dass Geschichte mein „Ding“ ist, wusste ich wirklich sehr früh und das war wohl das Verhängnis ;). Da kam BWL o.ä. gar nicht mehr in Frage 😀 . Als ich mich über die Fernuni Hagen „informiert“ habe, habe ich drüber nachgedacht, noch ein einträgliches Fach zu studieren.

    • Andreas Moser schreibt:

      Tja, dafür gibt es die wunderschöne und sympathische Rechtswissenschaft! 🙂 Die übrigens wirklich nicht so trocken ist, wie Nichtjuristen glauben. Auch das Vorurteil mit dem Auswendiglernen (das einem ja auch als Geschichtsstudent entgegengebracht wird) ist fehl am Platz.

      Ich habe, als ich noch als Rechtsanwalt arbeitete, auch mal mit einer Promotion begonnen, habe das aber zeitlich einfach nicht auf die Reihe gebracht. Jetzt interessiert mich das damalige Thema nicht mehr, und ich würde mir viel lieber etwas Rechtsgeschichtliches oder -soziologisches vornehmen. Aber das ist ein Plan für den dritten Lebensabschnitt.

    • Ja, in den Geschichtswissenschaften geht es auch nicht ums Auswendiglernen von Daten. Ein weiteres Vorurteil ist, dass man sich als HistorikerIn in der gesamten Geschichte auskennt. Und zwar nicht nur der des „eigenen“ Landes, nein, es soll doch bitte gleich die Menschheitsgeschichte sein 😀 .
      Ein großes Problem mit der Promotion ist leider auch, dass man sich wirklich immer selbst antreiben muss.
      Naja, letztlich habe ich von Jura Abstand genommen. Ich bin einfach nicht der Typ dafür.

    • Andreas Moser schreibt:

      Diese Allwissenheit wird von Juristen auch verlangt, absurderweise oft ebenfalls international. Wenn ich in Chile erwähne, dass ich Jurist bin, bekomme ich dann sofort eine Frage zum chilenischen Mietrecht. Wenn ich darauf hinweise, dass ich nicht in Chile studiert habe, werde ich danach gefragt, „wie das halt so allgemein ist“. Dass Gesetze und Recht sich von Land zu Land unterscheiden, ist für manche ein neuer Gedanke.

      Worüber geht denn Deine Promotion?

    • Irgendwie auch schmeichelhaft, wenn einem Allwissenheit zugetraut wird 😉 😀 .

      Die Arbeit handelt von Untergetauchten Juden in Berlin während der nationalsozialistischen Verfolgung.

    • Andreas Moser schreibt:

      Das ist interessant! Hört sich so an, wie wenn dabei gleich das Material für einen Roman entstehen könnte. 😉

    • Ist auch wirklich interessant! Ja, das stimmt, aber ich würde mich niemals literarisch an solch ein Thema wagen. Eine fiktive Geschichte zu erzählen, ist doch etwas anderes als realen Menschen und ihrer Lebensgeschichte gerecht werden zu müssen. Selbst wenn man sie vermischt und mit fiktiven Figuren umsetzt.

    • Andreas Moser schreibt:

      Gerade habe ich gelesen, dass „Dein Thema“ in die Kinos kommt:

  2. Pingback: Studying history at University of Hagen | The Happy Hermit

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  4. Detlef Kahl schreibt:

    Andreas, wenn Du Dich jemals intensiver mit Rechtsgeschichte befassen möchtest, bitte melden, da wäre ich gerne dabei 🙂

    • Andreas Moser schreibt:

      Super! Hoffentlich schaffen wir es mal gemeinsam zum gleichen Seminar, dann könnten wir da ein Thema vom rechtsgeschichtlichen Ansatz angehen.
      Ich habe mir beim Mesopotamien-Onlineseminar auch einen Aufsatz über das Zivilrecht des Irak und dessen (des Rechts, nicht des Irak) Entwicklung ausgesucht.

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  7. Die Entscheidung kann ich nur unterstützen und ich hoffe, du bist nach wie vor zufrieden damit! Ich bin heilfroh, mich damals nach der Matura nicht für den ökonomisch logischen Studiengang sondern eben für Geschichte entschieden zu haben. Mir hat das Studium viel Freude und natürlich Wissen gebracht, welches ich nicht missen will.

    Erasmus kann ich auch nur empfehlen. Mein Jahr in Zagreb war ein absolutes Highlight. Die Sprachkenntnisse von damals dienen mir noch heute gut (in den U-Bahnen Münchens oder Wiens zB 😉 )

    • Andreas Moser schreibt:

      Oh ja, ich bin noch immer sehr zufrieden mit der Entscheidung. Jedes Mal, wenn ich auf einem Seminar bin, umso mehr. In der Prüfungszeit ein bisschen weniger. 😉

      Konntest Du vorher schon Kroatisch oder hast Du das erst in Zagreb gelernt?
      Ich spreche leider nur Englisch und vielleicht Spanisch auf einem ausreichenden Niveau, um in der Sprache zu studieren. Andererseits würde ich gerne in ein Land gehen, in dem man sonst eigentlich nie ein Jahr verbringen würde, wie Armenien oder Moldawien.

      Andererseits habe ich die glückliche Kombination von Fernstudium und ständig wechselndem Wohnsitz, so dass ich hoffentlich einige interessante Praktika in verschiedenen Ländern absolvieren kann.

    • Haha, ja das ist üblicherweise so. Freut mich aber, dass es dir prinzipiell zusagt. Geschichte zu studieren macht einfach Sinn 😉

      Ja, ich habe mit dem Kroatischlernen schon vor dem Auslandsaufenthalt begonnen, war aber noch sehr wackelig unterwegs, als ich da in Zagreb angekommen bin. Nach einem halben Jahr hats dann plötzlich Klick gemacht. Aber ich denke, in Kotor kommt man auch ohne der Sprache ganz gut durch 🙂

    • Andreas Moser schreibt:

      Ja, in Kotor spricht fast jeder mindestens Englisch und/oder Deutsch. Ich finde es fast schade, weil mir so der Druck fehlt, Serbokroatisch (oder jetzt Montenegrinisch) zu lernen.
      In Rumänien und Litauen ging es mir auch so. Da habe ich jeweils ein Jahr gewohnt und mangels Notwendigkeit nur einen Grundwortschaft gelernt. In Südamerika hingegen musste ich einfach Spanisch lernen, und das ging dann auch ganz flott.

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