Tagesnotizen 17

  1. Der Putzfimmel ist die Fortsetzung des Faschismus mit neurotischen Mitteln.
  2. Ich ahnte nicht, dass Luxemburg eine Weltmacht ist, aber jetzt habe ich gelesen, dass die luxemburgische Armee im Koreakrieg kämpfte.
  3. Wenn Deutschland keinen Familiennachzug erlaubt, ist ein Umzug nach Deutschland die einfachere Alternative zur Scheidung.
  4. Warum haben die drei baltischen Länder so ein unausgeglichenes Verhältnis von Frauen zu Männernsex ratio.JPG
  5. Die Zahlen für die verschiedenen Altersstufen geben einen Hinweis. Bei den bis zu 55-jährigen ist alles normal, erst darüber nimmt der Anteil der Männer ab. Über 65 Jahren ist das Missverhältnis dramatisch: Auf einen Mann kommen zwei Frauen.
  6. Mein Vater ist mal rechtzeitig aufgestanden, um für Euch einen Sonnenaufgang zu fotografieren. Hirschberg%20MO_DSC3135.korr.jpg
  7. Man spart sich eine Menge Zeit, wenn man nur eine große Mahlzeit am Tag isst anstatt drei kleiner über den Tag verteilt.
  8. Mit Venedig habe ich kein Glück. Jedes Mal wenn ich hinkomme, ist die Stadt total überflutet.
  9. Von einer BBC-Sendung über den Vogelzug erfuhr ich, dass die ersten Hinweise auf Überwinterungsflüge Störche waren, die im Frühjahr mit afrikanischen Pfeilen und Speeren in ihren Körpern nach Europa zurückkehrten. 
  10. Vielen Dank an Carolina Noguera für die Übersendung der Bücher Europa erfindet die Zigeuner: Eine Geschichte von Faszination und Verachtung von Klaus-Michael Bogdal, Kaisers Rumpelkammer: Unterwegs in der Habsburger Geschichte von Simon Winder, Der Kampf um die europäische Erinnerung: Ein Schlachtfeld wird besichtigt von Claus Leggewie und Noch 172 Tage bis zum Sommer: Eine istrische Reise von Lidija Klasi. 
  11. Vielen Dank an Ana Alves für Hotel Bolivia: Auf den Spuren der Erinnerung an eine Flucht vor dem Nationalsozialismus von Leo Spitzer. Während des Holocaust war Bolivien eines der wenigen Länder, das seine Tore für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich immer offen hielt.
  12. Flussbegradigungen sind übrigens keine neue Sache. Die Begradigung des Rheins wurde schon 1817 begonnen.
  13. Für die Weltausstellung 1937 in Paris entwarf ein Architekt diesen 700 m hohen und befahrbaren Aussichtsturm: 
  14. In Katalonien scheint es einen gewissen Hang zum Viktimismus zu geben. Vielleicht erklärt das die Geschichte von Enric Marco.
  15. Beim Lesen von Basar auf Schienen von Paul Theroux bemerkte ich, dass ich mir die Mühe hätte sparen können, die längstmögliche Zugreise herauszufinden, denn er schreibt: „Der Weg ist frei von Hanoi bis zum Bahnhof Liverpool Street in London, alles mit dem Zug.“ Er nimmt dann aber trotzdem den Umweg über Japan und Wladiwostok.
  16. Früher durfte man auf Passfotos noch seinem Charakter und seinen Vorlieben Ausdruck verleihen. Pass
  17. Nach der Aufnahme eines erneuten Studiums muss ich mich erst wieder daran gewöhnen, überall nach Studentenrabatt zu fragen.
  18. Jede Generation hat das Recht auf ihren eigenen Spanischen Bürgerkrieg.
  19. Diesem Angebot zu widerstehen war nicht leicht: 5 kilo Schokolade
  20. In Deutschland haben wir ja schon Erfahrung mit österreichischen Kanzlern ohne Studienabschluss.
  21. Auch Luther hat übrigens sein Jura-Studium abgebrochen bevor er sich selbst radikalisierte.
  22. Woher so ein Feiertag kommt, ist doch egal. Hauptsache Feiertag.
  23. Daran erkennt man schwierige Mandanten:
    „Hallo Andreas,
    es mag sein, dass Du Deine Gebühren nicht ohne Berechtigung verlangst – aber …“
    (An dem Punkt habe ich zu lesen aufgehört.)
  24. Das Leben als Student wäre viel bequemer, wenn es gesellschaftlich akzeptabel wäre, in Jogginghosen in die Vorlesung zu gehen.
  25. Am Tag nach der Zeitumstellung habe ich verschlafen, weil ich dachte, es gäbe sie jetzt jeden Tag. Sehr verwirrend das Ganze.

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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