Wie funktioniert Housesitting/Haushüten?

Manchmal verändert eine zufällige Begegnung den weiteren Verlauf unseres Lebens. Letzten Winter, als ich vom Berg Vrmac nach Tivat hinabstieg, traf ich auf eine Dame mit Hund. Der Hund sei allerdings gar nicht ihrer, erklärte sie, und sie sei eigentlich aus Hawaii. Sie wäre nur für drei Wochen in Montenegro, in denen sie in der Abwesenheit der Eigentümer auf deren Wohnung und auf den Hund aufpasse. Und so hörte ich zum ersten Mal vom Housesitting bzw. Haushüten.

Was ist dieses Housesitting?

Wenn Haus- oder Wohnungsbesitzer verreisen wollen, machen sie sich manchmal Sorgen um das Haus, die Pflanzen und vor allem um die Tiere, falls diese nicht mit in den Urlaub dürfen. Klar könnte man sie in ein Heim abschieben, aber da ist es nicht so gemütlich wie zuhause. (Eine Überlegung, die bei älteren Angehörigen seltener eine Rolle zu spielen scheint.)

Also suchen die Eigentümer nach jemanden, der für die Dauer ihrer Abwesenheit in der Wohnung lebt, den Hund füttert und ausführt, Schnee schaufelt, den Briefkasten leert und sicherstellt, dass niemand einbricht. Im Wissen darum, dass sich jemand um alles kümmert, fühlen sich die Eigentümer während der Reise beruhigt. Außerdem bekommen sie so von Zeit zu Zeit aktuelle Fotos von ihrem Tier.

„Hmm,“ dachte ich, „das würde eigentlich perfekt zu meinem Reisestil passen“, denn ich verbleibe gerne länger an einem Ort. Jessica, die Dame aus Hawaii, bestärkte mich und gab mir eine ganze Reihe von hilfreichen Tipps. Zusammen mit den Erfahrungen, die ich seitdem selbst gesammt habe, gebe ich diese Tipps hiermit an Euch weiter.

So machst du also kostenlos Urlaub?

Nein. Man darf das Ganze keinesfalls als Urlaub betrachten. Ich behandle es eher wie eine Arbeit, mit Pflichten gegenüber den Eigentümern, dem Haus und den Tieren.

Im Normalfall sind diese Jobs unbezahlt, aber wenn mich Leute kostenlos in ihrem Haus wohnen lassen, ist es genauso, wie wenn sie meine Miete mit Nebenkosten zahlen würden. Also sollte ich meine Aufgaben ernst nehmen.

Insbesondere wenn Tiere im Haus sind, bedeutet dies, dass ich ernsthaft Zeit investiere. Es reicht nicht, dass die Tiere nur überleben, ich will auch, dass sie sich wohl fühlen und glücklich sind. Wenn sie mehrere Stunden am Tag gestreichelt werden wollen, dann bekommen sie das. (Ich kann ja derweil immer noch Podcasts hören oder Filme gucken.)

Ich mähe auch den Rasen, gieße die Pflanzen, bringe den Müll raus, überprüfe die Wasserpumpe und nehme Pakete entgegen. Am wichtigsten ist es, die Auftraggeber regelmäßig zu informieren, so dass sie wissen, dass das Haus noch nicht abgebrannt ist und die Katze oder der Hund noch lebt. Ich informiere die Urlauber auch über eingegangene Post und biete an, diese zu scannen und zu e-mailen.

Wie Ihr also sehen könnt, ist das kein Urlaub und Ihr habt keine vollkommen freie Zeitgestaltung. Insbesondere wenn Haustiere involviert sind, solltet Ihr wirklich jede Nacht in der Wohnung verbringen, so dass sich längere Reisen in die Umgebung verbieten. Aber für mich, der ich eine Menge Zeit zum Studieren, Lesen und Schreiben benötige, ist es perfekt. So günstig könnte ich sonst selten in einer anderen Stadt oder einem anderen Land leben. Und manchmal komme ich sogar in einem richtigen Palast unter.

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Wie kannst du überhaupt als Haushüter arbeiten, wo doch jeder weiß, dass du Angst vor Hunden hast?

Ich arbeite nur mit Katzen.

alice nap

Das schränkt die Zahl der Angebote, auf die ich mich bewerben kann, erheblich ein, denn etwa 80% der Jobs drehen sich um Hunde. Wenn Ihr es auch mal mit Housesitting versuchen möchtet, bewerbt Euch also bitte nur auf Anfragen mit Hunden, Pferden, Kröten und Schlangen, so dass wir nicht konkurrieren.

Lasst die Katzen doch bitte für den Katzenfreund übrig.

Katze streicheln Sessel

Die einzige Ausnahme ist der Hund unserer Nachbarn in Deutschland, aber Lily ist so süß und harmlos, dass sie eigentlich eine Katze ist.

Lilly

Wie lange dauern diese Aufenthalte?

Manche Leute suchen nur einen Haus- und Hundehüter fürs Wochende, andere sind für sechs Monate weg, weil sie den Winter in der Karibik verbringen. Die meisten Angebote erstrecken sich auf etwa zwei Wochen, was die durchschnittliche Urlaubsdauer zu sein scheint. Was man auch merkt: An Weihnachten wollen ganz viele Menschen weg.

Ich bevorzuge Aufenthalte von mehreren Monaten, insbesondere wenn ich von weit anreisen muss. Wenn ich schon in der Nähe bin, bin ich auch für kürzere Aufträge gerne offen.

Wie findest du diese Aufträge?

Dafür gibt es spezielle Internetseiten. Alle kosten eine jährliche Gebühr, so dass ich mich bisher nur bei dreien angemeldet habe.

  • Mind My House war mein erster Versuch, weil die Gebühr mit 20 $/Jahr ziemlich günstig ist. Gleich nach der Anmeldung landete ich ein paar Treffer. Die meisten Angebote auf dieser Seite sind aus Nordamerika und Westeuropa, mit gelegentlichen Jobs in anderen Regionen.
  • House Sitters UK ist auf Großbritannien, Nordirland und die Kanalinseln beschränkt. Ich finde die Website die übersichtlichste, und ich verbringe sowieso gerne Zeit auf den uns leider bald verlassenden Inseln. Die 20 £/Jahr sind es also wert. Auch über diese Seite habe ich bereits einige Aufträge abgestaubt. Wenn Ihr Euch bei House Sitters UK anmelden wollt, fragt mich nach einem Code (der sich alle paar Wochen ändert), mit dem Ihr  25% Rabatt auf die Mitgliedsgebühr bekommt.
  • Trusted Housesitters ist vergleichsweise teuer. Es kostet 89 €/Jahr, aber dafür ist es die am besten aufgebaute und organisierte Seite. Ich habe jetzt schin zwei Aufträge darüber bekommen. Wenn Ihr Euch über diesen Link oder mit dem Code RAF253501 anmeldet, bekommt Ihr 25% Rabatt.

Natürlich gibt es noch etliche andere Plattformen:

  • Nomador hat einen Schwerpunkt auf Frankreich, aber auch Angebote aus aller Welt. Die Mitgliedschaft kostet 65 €/Jahr, aber es gibt eine kostenlose Probemitgliedschaft, mit der man sich auf 3 Stellen bewerben kann. Ich habe das selbst gerade erst entdeckt, werde mich aber bald anmelden und es ausprobieren. Ich wollte sowieso mein Französisch reaktivieren.
  • Housecarers verlangt 50$/Jahr. Ich habe es noch nicht ausprobiert, hauptsächlich weil ich durch die andren Seiten bereits genug Stellen erhalte.
  • Die Mitgliedschaft bei House Sit Match kostet 49 £/Jahr, aber auf dieser Website habe ich die Suchfunktion noch nicht richtig nutzen können.
  • Luxury House Sitting kostet 25 $/Jahr. Ich finde die Website ein bisschen verwirrend, weil sie bereits abgelaufene Ausschreibungen noch immer anzeigt.

Ich bin gespannt, von Euren Erfahrungen mit diesen Seiten und anderen Plattformen zu hören. Leider ist keine der Seiten perfekt, was die Suchparameter anbelangt. Zum Beispiel suche ich immer nach Jobs mit Katzen, bekomme aber auch Angebote angezeigt, bei denen Katzen und Hunde im Haus sind. Ebensowenig bietet eine der von mir bisher genutzten Seiten wirklich maßgeschneiderte E-Mail-Benachrichtigungen. Wenn ich zum Beispiel bestimmte Daten blockiere, an denen ich nicht verfügbar bin, bekomme ich für diesen Zeitraum dennoch Angebote. Da könnte man noch viel verbessern.

Was bei allen Plattformen fehlt, soweit ich das bisher gesehen habe, sind Angebote aus Osteuropa, Russland, dem Nahen Osten, Afrika und Zentralasien. Vielleicht fragen die Menschen dort einfach ihre Nachbarn um Hilfe. Das ist schade, denn das sind genau die Regionen, in denen ich gerne mal länger wohnen würde.

Weil die Konkurrenz auf den Housesitting-Seiten ziemlich stark ist, empfehle ich Euch auch, Euren Freunden und Verwandten zu erzählen, dass Ihr für diese harte Arbeit zur Verfügung steht. Und wenn Leser dieses Blogs eine Katze haben und in den Urlaub fahren wollen, oder wenn Ihr ein Sommerhaus habt, das im Winter leer steht und das Ihr gerne für ein Mitglied der schreibenden Zunft zur Verfügung stellt, gebt mir bitte Bescheid!

Wo hast du bisher schon Häuser und Katzen gehütet? Und wo geht es als nächstes hin?

Bisher war ich an den folgenden Orten:

  • Sommer 2018: zwei Monate in Wien, wo ich auf die Wohnung von Freunden aufgepasst habe.
  • Herbst 2018: ein Monat in Venta Micena, Spanien, mit einer Katze. (Das habe ich über MindMyHouse gefunden.)
  • Winter 2018/19: drei Monate in Calgary, Kanada, mit einer Katze. (MindMyHouse)
  • Mai 2019: zwei Wochen in Newquay, Cornwall, England, mit einem Kater. (House Sitters UK)

Auf dieser Seite veröffentliche ich immer meine aktuellen Reisepläne, einschließlich der nächsten Housesittings.

Brauchst du ein Visum, wenn du das im Ausland machst?

Das hängt natürlich von dem jeweiligen Land und von Eurer Staatsangehörigkeit ab.

Aber weil gewöhnlich kein Geld fliesst, kann man es normalerweise problemlos mit einem Touristenvisum machen. Als ich zum Beispiel bei der Einreise nach Kanada nach meinen Plänen befragt wurde, habe ich das Konzept erklärt und wahrheitsgemäß gesagt, dass es unbezahlt sei. Es gab keine Nachfragen, und ich durfte für sechs Monate einreisen.

EU-Bürger können in anderen EU-Staaten natürlich so lange bleiben, wie sie wollen. Das Vereinigte Königreich bereitet im Moment etwas Kopfzerbrechen, dummerweise gerade jetzt, wo ich dieses Jahr noch drei weitere Aufträge dort anstehen habe. Wir werden sehen, ob ich dann noch legal einreisen kann oder ob ich den Weg durch die Hintertür gehen muss.

Hast Du aufgrund deiner Erfahrung ein paar Tipps für mich?

Oh ja, eine ganze Menge sogar:

  • Füllt Euer Profil mit aussagekräftigen Informationen aus, seid lustig und sympathisch, und verwendet Fotos von Euch mit Tieren. (Wobei ich auch gleich der Illusion entgegentreten will, dass jeder die gleichen Chancen hätte. Ich denke nicht, dass ich all die Angebote erhalten hätte, wenn ich ein 18-jähriger dunkelhäutiger Mann mit einem verrückten Bart anstatt einem 43-jährigen weißen Juristen aus Deutschland wäre. Das ist natürlich unfair, aber so ist die Realität. In manchen Anzeigen wird explizit nur nach Frauen gesucht, in anderen nur nach Rentnern, und eine meiner Bewerbungen für Kanada wurde ausdrücklich abgelehnt, weil ich Ausländer war.)
  • Geht auf spezifische Punkte in der Anzeige ein.
  • Wenn es sich einrichten lässt, besucht die Hausbesitzer lange vor dem Housesitting, so dass sich alle kennenlernen können und man sieht, wie Ihr mit dem Hund/Pferd/Krokodil umgeht. Wenn das nicht möglich ist, solltet Ihr zumindest einen Video-Anruf anbieten.
  • Wenn die Angebote auf den Plattformen erscheinen, müsst Ihr schnell sein. Hausbesitzer haben mit erzählt, dass sie oft in den ersten Tagen schon Dutzende von Anfragen erhalten. Viele nehmen die Stelle dann nach zwei oder drei Tagen schon wieder aus dem Internet.
  • Wie schon gesagt, erzählt jedem, dass Ihr für diese Art von Jobs offen seid.
  • Finger weg von Angeboten der Art „Wir haben 5 Katzen, 7 Hunde, 2 Pferde, eine Schafherde und 18 Hektar Felder, von denen Ihr nur die Kartoffeln klauben müsst. Außerdem betreiben wir eine kleine Pension, und wir erwarten von den Haushütern lediglich, dass sie die Gäste betreuen, die Bettwäsche wechseln, die Zimmer reinigen und Frühstück zubereiten.“ Ganz ehrlich, manche Leute versuchen, über diese Plattformen billige Arbeitskräfte zu bekommen. Aber wenn Ihr Tag und Nacht arbeitet, dann habt Ihr gar nichts davon, in einem anderen Land zu leben.
  • Wenn Hausbesitzer alles zu umständlich machen, brecht den Bewerbungsprozess besser ab. Ich hatte mal ein Paar aus New Jersey, die immer mehr Referenzen und Dokumente anforderten, dann einen 12-seitigen Vertrag zur Durchsicht übersandten und mir letztendlich mitteilten, dass sie lieber jemanden nehmen, den sie schon persönlich kannten. Das hätte ich früher bemerken sollen.
  • Ich weiß, dass Ihr alle nach Hawaii oder Paris wollt, aber wenn es dort nicht klappt, bewerbt Euch doch auf Jobs in Eurem eigenen Land. Denn wenn Ihr erst ein paar Bewertungen auf Eurem Profil habt, wird alles leichter.
  • Denkt nach bevor Ihr Euch bewerbt! Wenn Ihr niemals einen Hund oder eine Katze hattet oder höchstens mal eine Stunde mit einem Tier gespielt habt, dann ist das nichts für Euch.
  • Plant die Reise so, dass Ihr vor Beginn des Auftrags mindestens einen Extratag habt. Oft erlauben Euch die Eigentümer dann schon, im Haus zu wohnen, so dass sie Euch alles zeigen und die Haustiere sich an Euch gewöhnen können. Aber selbst wenn Ihr eine Nacht in einem Hotel/AirBnB unterkommen müsst, ist es das wert, weil Ihr so tagsüber schon mal in der neuen Wohnung vorbeischauen könnt.

Und wenn das Housesitting begonnen hat:

  • Wie schon gesagt, nehmt es ernst. Das Haus und die Tiere zu hüten ist nun Eure Hauptaufgabe.
  • Kümmert Euch um soviel wie möglich, ohne die Eigentümer zu belästigen. Wenn Ihr Glühbirnen kaufen, eine Tür ölen oder eine kleine Reparatur vornehmen müsst, macht es einfach. Wenn Euch eine Tasse runterfällt, kauft eine neue. Wenn die Katze auf den Teppich kotzt, macht sauber. Nichts von alledem erfordert, dass die Eigentümer in ihrem Urlaub gestört werden.
  • Fragt die Hausherren, wie oft sie benachrichtigt werden wollen. Meist wollen die Leute regelmäßig Fotos von ihren Haustieren. Ich habe es bisher am einfachsten gefunden, die Eigentümer als Freunde bei Facebook hinzuzufügen und dort einfach immer mal wieder ein Foto der Katze einzustellen, so dass alle sehen, dass die Katze lebt und glücklich ist.
  • Bevor die Eigentümer zurückkehren, solltet Ihr die Wohnung oder das Haus natürlich putzen. Ich würde auch die Essensvorräte auffüllen, die Bettwäsche wechseln, einen Kuchen backen und meine Taschen packen, so dass ich bereit bin, sofort weiterzuziehen. Wenn Leute von einer Safari oder einem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation zurückkommen, dann wollen sie normalerweise Zeit mit ihren Tieren verbringen und ansonsten in Ruhe gelassen werden. Euer Job ist getan. Macht Euch aus dem Staub. Ihr seid jetzt wieder obdachlos.

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Aber was, wenn etwas schiefgeht?

Ach herrje, seid doch nicht so negativ!

Seid einfach vorsichtig, schließt die Türen ab, schaltet den Herd nach dem Kochen aus und raucht nicht in der Wohnung.

Ich habe eigentlich jedes Mal nur eine Sorge: dass eine Katze stirbt, während sie in meiner Obhut ist.

Wahrscheinlich habe ich etliche Fragen vergessen, aber dafür gibt es unten das Kommentarfeld. Ich bin auch neugierig, sowohl von Housesittern als auch von Hauseigentümern über ihre Erfahrungen zu hören.

Links:

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Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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11 Antworten zu Wie funktioniert Housesitting/Haushüten?

  1. Das wird mein Leben als Rentnerin 😊

    • Andreas Moser schreibt:

      Soweit ich das bisher gesehen habe, sind Rentnerinnen die gesuchtesten Housesitter! Ihnen wird anscheinend am meisten Vertrauen entgegen gebracht.

  2. annaoekermann schreibt:

    Das ist so interessant !!! Ich habe es nie gehört!!! Könnte man auch als Familie House- sitting machen ? Oder werden Einzelpersonen bevorzugt ?

    • Andreas Moser schreibt:

      In vielen Offerten wird ausdrücklich nach Paaren gesucht, entweder weil mehrere Tiere da sind, oder vor allem bei langen Aufenthalten in entfernt gelegenen Anwesen, wo die Eigentümer befürchten, dass eine Einzelperson sich einsam fühlt.

      Was Kinder anbelangt, lese ich immer mal wieder, dass diese nicht erwünscht sind. Das verleitet mich zu der Annahme, dass viele andere Hausbesitzer das ebenso sehen, es aber nicht explizit reinschreiben. Vielleicht denken die Eigentümer auch, dass Housesitter mit Kindern eher spontan absagen müssen.

      Ohne eigene Erfahrungen damit zu haben, könnte ich mir vorstellen, dass ein Hof mit mehreren Tieren vielleicht über Kinder froh wäre. Und mit Kindern ist es wahrscheinlich noch hilfreicher, sich vorher mal zu treffen, um das Vorurteil auszuräumen, dass alle Kinder Monster sind, die Häuser in Brand stecken.

    • annaoekermann schreibt:

      😅😅 ich werde ein bisschen stöbern. Es klingt auf jeden Fall sehr interessant und so kann man auch den Kindern gut vermitteln: Tiere brauchen dauernd Pflege und einen, der für Sie da ist. Liebe Grüße & ein schönes Wochenende , Anna ☀️

  3. rano64 schreibt:

    Ich mag keine Katzen! Aber ich kann gut mit Hunden (wir haben einen Goldie) und gehe hoffentlich bald in Ruhestand. Klingt jedenfalls interessant und passt auch zu meiner Art des Reisens. Vor allem will ich gerade nicht dort sein, wo alle hinwollen.

    Herzlichen Dank für die nützlichen Tipps.

  4. rano64 schreibt:

    Ergänzung: Meiner Einschätzung nach ist eine Einreise in die USA mit einem Touristenvisum nicht möglich, wenn man arbeiten will. Das gilt – soweit ich weiß – auch für unbezahlte Arbeit.

    • Andreas Moser schreibt:

      Dann muss man notfalls ein bisschen flunkern. 😉
      Man kann zB behaupten, dass die Hauseigentümer alte Bekannte sind. Oder man erwähnt es bei der Einreise gar nicht und schwärmt nur vom bevorstehenden Urlaub.
      Man hat ja schon das ESTA-Verfahren vor dem Flug durchlaufen, und wenn man ein Rückflugticket hat, ist den USA die größte Sorge schon mal genommen.

  5. Anonymous schreibt:

    Habe noch einmal nachgeschaut: Man darf das auf gar keinen Fall erwähnen. Selbst der Hinweis auf „alte Bekannte“ ist riskant. Quelle:
    https://www.visum-usa.com/visum-blog/usa-einreise-verweigert.html

    Ich war im letzten Jahr für fast vier Wochen in Neuengland. Auf Nachfrage konnte ich zahlreiche touristische Attraktionen in der Gegend runterbeten und das hat gereicht.

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