„Asylkritiker“

So, so, „Asylkritiker“ nennt man jetzt also den brandschatzenden, mordenden, grölenden und besoffenen Mob aus Ausländerfeinden, Rassisten und Neonazis. Da hat jemand gut aufgepaßt im Propagandaunterricht: Harmlose Dinge müssen furchterregende Namen bekommen („Asylantenflut“, „Untergang des Abendlandes“), und die bösen Dinge müssen harmlose Namen bekommen („Identität“, „europäische Wertegemeinschaft“ und „Asylkritiker“).

Ein Kritiker ist jemand, der – wie ich – stundenlang in Cafés herumsitzt, Zigarren raucht und Sachertorte isst, während er mit anderen Intellektuellen streitet, wobei die ganze Runde vergisst, dass sie am Ende des Monats Miete zahlen müssen. Ein Kritiker ist jemand, der – ebenfalls wie ich – vor dem Frühstück, ungeduscht und noch im Schlafanzug feurige Zeilen in seinen Blog tippt. Wer Häuser anzündet, Menschen anpöbelt, bedroht und – sobald die Polizei wieder abgezogen ist – verprügelt, ist ein Krimineller, kein Kritiker. Und wer bei der Zuwanderung von Amerikanern, Norwegern und Iren nicht auf die Straße geht, aber plötzlich durchdreht, weil Farbige und Muslime nach Schutz suchen, der ist ein Rassist.

Asylkritiker

Falls sich aber durchsetzen sollte, dass solche Leute „Asylkritiker“ heißen, dann schlage ich die folgenden sprachlichen Änderungen vor. Wenn schon, denn schon.

Das hier waren dann konsequenterweise „Literaturkritiker“:

Berlin,_Opernplatz,_Bücherverbrennung

So gehen „Archäologiekritiker“ vor:

isis-destroys-mosul-artifacts

Auch die „Architekturkritik“ hat Tradition in Deutschland:

synagoge-eberswalde

Ach ja, „Systemkritiker“ hatten wir vor einiger Zeit auch schon mal:

raf

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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34 Antworten zu „Asylkritiker“

  1. Pingback: Neusprech: Asylkritiker | -=daMax=-

  2. daMax schreibt:

    Volltreffer! Aber du hast die Kunstkritiker und Musikkritiker vergessen 🙂

  3. rainer schreibt:

    …noch ein paar „Systemkritker“ könnten wir aber wirklich wieder gebrauchen

    • Mose schreibt:

      Du hast „noch ein paar denkfaule Deppen könnten wir aber wirklich wieder gebrauchen“ falsch geschrieben.

  4. American Viewer schreibt:

    Das Foto und deine Beschreibungen („brandschatzender, mordender, grölender und besoffener Mob aus Ausländerfeinden, Rassisten und Neonazis“), passen nicht zusammen.

    Die Leute auf dem Foto stehen ruhig da und gucken in irgendeine Richtung (wahrscheinlich auf Presse und Polizisten). Das sieht aus wie eine relativ normale Demonstration. Einen klassischen Neonazi sehe ich auf dem Bild nicht. Die meisten Leute sehen aus wie Anwohner, Frauen, Rentner, Arbeiter, Arbeitslose.

    Wenn du dieses Foto benutzt und dann von „brandschatzenden, mordenden Neonazis“ sprichst, ist das auch nichts weiter als Propaganda.

    • Systemkritiker schreibt:

      ähm…. Nachrichten nicht gelesen?

      https://startpage.com/do/search?q=fl%C3%BCchtlingsheim+krawalle+brandstiftung&l=english_uk

      Ich zitiere: „Brandanschlag“, „Krawalle“, „flogen Böller und Steine“, „Container unbewohnbar“, „Eskalation bei Nazi-Protest“

      Reicht das, Herr Antipropagandabeauftragter?

      • American Viewer schreibt:

        Andreas bezog sich ausdrücklich auf die eingestellten Fotos. Das ist ja der ganze Gag seines Artikels. Dazu sage ich: Das obere Foto passt weder zu den anderen Fotos noch zu seinen drastischen Beschreibungen. Wenn er von „brandschatzenden, mordenden Neonazis“ spricht, sollte er auch Fotos verwenden, auf denen man zumindest Demonstranten sieht, die Gewalt ausüben.

    • pantoufle schreibt:

      Dein Kommentar und deine Beschreibungen (“Die Leute auf dem Foto stehen ruhig da und gucken in irgendeine Richtung (wahrscheinlich auf Presse und Polizisten)”), passen nicht zusammen.
      Das sieht aus wie eine relativ normale Demonstration. Einen klassischen Neonazi sehe ich auf dem Bild nicht. Die meisten Leute sehen aus wie lustige Musikanten, die den Anwohnern, Frauen, Rentnern, Arbeitern und Arbeitslosen den Feierabend versüßen wollen.

      Glücklich ist, wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist …

    • Andreas Moser schreibt:

      1) Menschen, die Reichsflaggen mit Reichsadlern zu Demonstrationen bringen, sind höchstwahrscheinlich keine normalen Passanten, die nur so herumstehen.

      2) Die Auswahl des Fotos sollte nicht überbewertet werden. Mir ging es eher um die Wortneuschöpfungen. Aber ohne Bilder liest es kein Mensch, also musste ich im Internet etwas zusammensuchen. Mir fehlte die Zeit, alle möglichen denkbaren Bilder durchzusehen. Aber ich nehme gerne Vorschläge entgegen und kann das Bild dann austauschen.

      3) Vielleicht habe ich unbewußt aber doch die richtige Wahl getroffen, denn ich sehe einen Zusammenhang zwischen Ausländerfeinden, die sich „nur“ verbal äußern, und denen, die sich dadurch zu handgreiflicheren Maßnahmen ermutigt sehen. Das geht Hand in Hand, und die rechtsradikalen Gewalttäter agieren durchaus aus einem Selbstverständnis als Speerspitze des „nationalen Widerstands“, und viele der Pegida- u.ä. Demonstranten heißen diese Gewalt für willkommen, auch wenn sie selbst diesen Schritt nicht gehen würden. (Diese Verzahnung von politischem und terroristischem Widerstand ist nichts Neues, das gab es bei der RAF und den Linken, das gab es in Nordirland bei den Katholiken und der IRA u.s.w.).

      4) Wenn sich jemand auf dem Foto erkennt und zu Unrecht in die ausländerfeindliche Ecke gestellt sieht, kann er sich gerne melden.

      • American Viewer schreibt:

        1) Für den Flaggenhalter würde ich meine Hand auch nicht ins Feuer legen, das stimmt.

        2) Es stimmt „Asylkritik“ erinnert stark an Neologismen wie „Israelkritik“. Wenn man die deutschen Medien allerdings so liest, hat man den starken Eindruck jede Kritik an der aktuellen Flüchtlingspolitik ist nicht erwünscht und jeder der Kritik äußert sei ein Nazi.

        3) Das ist der nächste interessante Punkt, der auch mich beschäftigt. Was fördert Brandstiftungen wirklich? Dazu gibt es viele ähnliche Äußerungen von deutschen Medien und deutschen Politikern.

        Die CSU zum Beispiel betreibe keine Flüchtlingspolitik. Sie hetze gegen Ausländer und Flüchtlinge. Diese Stimmungsmache ermuntere Brandstifter. Deutschland sei ein reiches Land, man könne noch viel mehr Flüchtlinge aufnehmen. Demonstrationen für eine stringentere Flüchtlingspolitik solle man am besten verbieten. Wer dort mitmache, sei automatisch Ausländerfeind“ und Nazi.

        Also was führt wirklich zu Brandstiftungen? Ich glaube nicht, dass die Politik der CSU zu mehr Brandstiftungen führt.

        Ich denke, dass die Brandstiftungen eher zunehmen, wenn man politische Meinungen für illegal erklärt und Dissidenten die Möglichkeit genommen wird, ihre Meinung politisch auszudrücken.

        Es ist interessant, dass du die RAF und die IRA ansprichst. Die Theorie der Repression ist nämlich – wenn man so will – eine originär linke Theorie. Eine Theorie, die Linke auch heute noch allzu gerne anführen, wenn es um Muslimbrüder, IRA, RAF und Co geht. Die Theorie mag nicht komplett richtig sein, man kann sie allerdings auch schlecht komplett von der Hand weißen.

        Diese Theorie wird von den Linken allerdings immer dann „vergessen“, wenn es um rechte politische Strömungen geht.

        Links- und Rechtsextreme sind in dieser Hinsicht identisch: Sobald sie Schaltstellen der Macht übernommen haben, wird „die andere Seite“ gnadenlos niedergemacht. (Siehe auch Erdogan, Putin, Chavez, Fidel Castro, Ulbricht usw.).

        Dass morgen Neonazis in der BRD wieder die Macht übernehmen, halte ich für extrem unwahrscheinlich. Hierfür gibt es keinerlei Hinweise.

        Dass allerdings links orientierte Strömungen demokratische Grundrechte (Meinungsfreiheit, Demonstrationsrecht) immer weiter einschränken und alternative politische Denkweise von vorneherein für illegitim erklären, das ist in vielen westlichen Ländern heute schon Realität.

        Deutschland ist in dieser Hinsicht eher Vorreiter als Nachzügler. Ich bin jedenfalls gespannt wie unsere Geschichte in den nächsten Jahren weitergeht.

    • Martina Yaman schreibt:

      genau das sind aber die Schlimmsten… weil die nur aus ihren Löchern kommen, wenn sie sich in der Mehrheitsmeinung in Sicherheit wähnen….

    • Zeroslammer schreibt:

      Ja die stilisierte reichsadlerflagge, mit eisernem statt hakenkreuz, sehe ich ständig auf Demos von nicht rechtsradikalen. Hängt auch ständig an fenstern, Balkonen,etc. Ironie/off

      • American Viewer schreibt:

        Man kann auch anders fragen: Welche Art von Protest gegen die aktuelle Migrationspolitik wäre denn legitim? Mein Eindruck von Deutschland ist: Jeder Protest, der eine strigentere Migrationspolitik fordert, ist (laut den relevanten) Medien nicht legitim, gerne auch mit dem Zusatz: Wer da mitmacht, kann nur ein Nazi sein.

        Des weiteren hätte man in Deutschland gewisse Flaggen eher nicht verbieten dürfen. Es ist nur logisch, dass diese Leute dann immer wieder andere Flaggen erfinden, die sich dann nicht mehr so leicht zuordnen lassen. Das kann nicht Sinn der Sache sein.

      • Andreas Moser schreibt:

        1) Kein Protest, der Menschen, die in bitterster Not sind, einschüchtert und angreift, ist legitim. Kein Protest, der mit rassistischen oder antimuslimischen Vorurteilen agiert, ist legitim. Kein Protest, der mit Nazisymbolik oder -sprache daherkommt, ist legitim. Kein Protest, der sich gegen Afrikaner und Araber richtet, aber keine Probleme mit weißen Einwanderern hat, kann anders als rassistisch motiviert aufgefasst werden.

        2) Dass Menschen Verbote umgehen ist eigentlich selten ein Grund, das Verbot für falsch zu halten. Sonst könnten wir das gesamte Strafrecht abschaffen, insbesondere die Straftatbestände, bei denen die Straftäter am findigsten sind.

      • American Viewer schreibt:

        1) Pathetische Gründe warum Proteste für eine stringente Migrationspolitik nicht legitim sein sollen, stehen auch seitenweise in den deutschen Medien. Das war ausdrücklich nicht meine Frage. Meine Frage war, was müssten diese Leute machen, das ihr Protest in den deutschen Medien als legitim anerkannt wird? Und da ist mein Verdacht wie gesagt: Die Leute dort können da herzlich wenig machen. Die etablierten deutschen Medien werden sie immer als Nazis darstellen. Und wenn sie mit ihrem Kind da stehen und ein Eis lutschen. Ich glaube weiterhin, es schadet der Diskussion, wenn man all diese Menschen als Nazis abkanzelt, die kein Recht hätten dort zu demonstrieren.

        2) In anderen Bereichen sind Linke/Liberale durchaus in der Lage genau so zu argumentieren. Junge Straftäter mit Migrationshintergrund werden nach 3 Jahren Gefängnis gleich wieder straffällig? Offenbar bringt Gefängnis nicht viel. Man sollte andere Wege diskutieren. Cannabis ist trotz Verbot eine Modedroge? Man sollte andere Wege diskutieren. Putin und der Iran machen weiter wie bisher? Offenbar bringen Sanktionen nichts. Migranten kommen trotz relativ strenger Migrationsgesetze zu Hunderttausenden nach Europa? Offenbar bringen die Gesetze nichts. Änderungen sollten diskutiert werden. Und genau an diesem Punkt sind wir jetzt.

        Diskutieren ist immer gut. Je offener desto besser. Wenn das rechte oder das linke Lager eine offene Diskussion unterbinden will, ist das nie gut. Ich denke weiterhin, es kommt zu Gewalteskalationen, wenn die Lager untereinander aufhören sachlich miteinander zu sprechen.

      • De Benny schreibt:

        Pathetische Gründe warum Proteste für eine stringente Migrationspolitik nicht legitim sein sollen, stehen auch seitenweise in den deutschen Medien. Das war ausdrücklich nicht meine Frage. Meine Frage war, was müssten diese Leute machen, das ihr Protest in den deutschen Medien als legitim anerkannt wird?

        Ich versuche es mal, etwas drastischer auszudrücken. Ich intendiere damit keine Gleichsetzung in der Qualität, sondern eine Heraushebung der kritisierten Struktur des „Protests“:
        Was müssen unbescholtene Bürger die in eine Richtung gucken und rumstehen tun, damit ihre Forderung, alle Juden zu vergasen, als legitim anerkannt wird?

        So, und jetzt bitte den Godwin stecken lassen und aufs Thema konzentrieren: Juden vergasen kann nie legitim sein, wie man eine Forderung danach auch vorbringen wollte.
        Ebenso kann kein Protest gegen die Aufnahme von Asylsuchenden legitim sein. Wenn ich es richtig im Kopf habe, steht das Asylrecht im GG (Andreas weiß das sicher genauer).

        Kritik an der aktuellen Migrantenpolitik gibt es ja zuhauf, ohne daß die Kritiker in die rechte Ecke gestellt werden. Zum Beispiel diejenigen, die kritisieren, daß den Schleppern nicht einfach wirtschaftlich das Handwerk gelegt wird, indem man die Flüchtlinge vor Ort abholt.

        Es sind vor allem diejenigen, die die Migrantenpolitik in der Art „kritisieren“, daß niemand mehr reinkommen soll, die in die rechte Ecke gestellt werden. Und naja, rechts, das heißt irgendwo auch ausländerfeindlich, und das ist es ja auch, wenn man nicht mehr Ausländer hier haben will, dann steht man denen und ihrem Zuzug feindlich gegenüber, man interessiert sich vor allem für die eigenen Pfründe statt für die Not des Nächsten. Was ist daran nicht rechts?

        Nebenbei: Wer Reichflaggen zu Demos bringt ist in der Regel kein Anhänger der Linkspartei. Auch CSU Anhänger werden eher die Bayernfahne als die Reichsflagge mitführen, insofern kann man trotz Verbot der Naziflagen noch ganz gut zuordnen, um wes Geistes Kinder es sich da handelt. Unklarheiten gibt es höchstens bei Aufmärschen der (preußischen?) Monarchisten (bayrische Monarchisten hätten wiederum bayrische Fahnen, vermute ich), allerdings hat es das wohl schon lange nicht mehr gegeben.

  5. MCBuhl schreibt:

    Korrektur: Deutschlandfunk, nicht BR. „Wir wissen definitiv wer die Täter waren“
    Und gerade schaue ich danach – die sorry ist“wegen neuer Erkenntnisse“ nicht mehr online.

    • MCBuhl schreibt:

      Die Korrektur bezieht sich auf einen post, der meine Medienkompetenz negiert o_o
      Ich wollte anmerken, dass das Bild zu „Systemkritiker“ mindestens umstritten ist. Herrhausen wurde eher nicht von der roten armee fraktion, sondern eher von CIA o.a. zusammen mit unserem VS hingerichtet. Ich rege an, ein anderes Bild zu nehmen, den Herrn in Unterhemd wird wohl jeder zuordnen können. Oder Ulrike Meinhof mit Händen über m Kopf.

      • American Viewer schreibt:

        Wenn du Schleyer meinst, der war in der Regel in Jacket und Hemd zu sehen. Waren das nicht auch eher CIA und Mossad? Sehr verdächtig.

      • Andreas Moser schreibt:

        Ich rege an, mich und meine Leser nicht mit Verschwörungstheorien zu belästigen.

        Wenn Du geheime Beweise hast, die nur Du hast, die vollkommen neu und bisher unveröffentlicht sind (auch nicht irgendwo im Internet) und die Dir der Spiegel oder die Süddeutsche Zeitung nicht abgekauft haben, dann kannst Du sie in einen Umschlag stecken und mir heimlich im Park überreichen. Aber ohne solche Beweise ist niemand an absurden Spekulationen interessiert.

  6. Internetkritiker schreibt:

    öhm…. so langsam frage ich mich, ob hier Leute voneinander abkupfern oder ob die Idee so naheliegend war:

    http://volldost.soup.io/post/608658938/Quelle-Ulrich-Schneider
    https://derzweiteknall.wordpress.com/2015/08/24/leicht-zu-verwechseln-kritiker/

  7. aussteiger geno schreibt:

    ich hasse verblödete rassisten nicht. ich fühl mich nur einfach besser, wenn sie nicht in meiner nähe sind. und diskutieren kann man mit solchen idioten auch nicht, sie holen dich auf ihr niveau und schlagen dich dort mit ihrer erfahrung!

  8. BetteBookshop schreibt:

    Hat dies auf Bette Davis left the bookshop rebloggt und kommentierte:
    Diesem Artikel wünsche ich mehr Leser.

  9. buchstaeblich schreibt:

    Mit Brandsätzen übt man eben nicht Kritik, sondern Zündeln.
    Das haben Sie schön erklärt!

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