Frühling im Bayerischen Wald

Mein Vater hat mir dieses Foto geschickt, um mich über den Fortgang der Jahreszeiten in Deutschland auf dem Laufenden zu halten.

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Es zeigt die Kleine Ohe bei Waldhäuser in Bayern.

Schon seit längerem versuche ich, meinen Vater dazu zu überreden, mich von Zeit zu Zeit auf meinen Reisen zu begleiten. So könnte er die Fotos machen, und ich könnte mich aufs Schreiben konzentrieren. Wenn Ihr das für eine gute Idee hält, hinterlasst doch bitte einen Kommentar, womit ich ihm gegenüber die Nachfrage nach den Früchten dieser Zusammenarbeit belegen könnte. Andere Beispiele seiner Fotos findet Ihr hier und hier. Außerdem gäbe es dann endlich wieder hübsche Fotos von mir.

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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2 Antworten zu Frühling im Bayerischen Wald

  1. Lisa schreibt:

    Wir brauchen unbedingt endlich mal wieder ein hübsches Foto von Ihnen 😊. Und möchten auch gern daran teilnehmen daran, wie Ihr Vater seine Umwelt sieht, anhand solcher Fotos. Wenn es nicht um Geld oder gesundheitliche Probleme geht, Eure Beziehung zueinander gut läuft, dann könnte doch so ein Vater-Sohn-Abenteuer Euch beiden viel geben. Wie begründet er denn, dass er nicht auf so eine Reise gehen will? Wäre er mit etwas weniger ihm fremden Reisezielen und auf eine kürzere Dauer eher einverstanden? Spricht er eine Sprache, die Sie nicht sprechen und deshalb täte er Ihnen einen Gefallen mal mitzureisen?

    • Andreas Moser schreibt:

      a) Bei meinen Eltern ist das Geld kein Hindernis. Sie sind Renter und sacken jeden Monat fette Schecks ein (wofür sie zugegeben früher mal gearbeitet haben).

      b) Zeit ist ebensowenig ein Problem. Deshab geht mir immer der Hut hoch, wenn sie Zeitprobleme vorschieben. Sie müssen dann monatelang Mohrrüben aus dem Gemüsegarten ziehen oder täglich die Straße kehren und dies und das und jenes erledigen (alles vollkommen unwichtige Dinge).

      c) Gesundheitlich jammern sie natürlich, aber dann erzählt mir mein Vater, dass er wieder mal bei -10 Grad eine Nacht in einer Höhle im Bayerischen Wald geschlafen hat, und meine Mutter, dass sie jeden Tag mit dem Fahrrad zum Fluß fährt, um ein Loch ins Eis zu hacken und dort zu schwimmen.

      d) Es liegt also ausschließlich an der Bequemlichkeit. Dabei schlage ich ja nicht einmal unbequeme oder gefährliche Reisen vor, sondern altersangemessene Exkursionen. Meine Eltern wohnen in Amberg, von wo z.B. jeden Tag ein Direktzug nach Prag geht. Eine der schönsten und interessantesten Städte in Deutschland, unmittelbar vor der Haustür. In nur zwei oder drei günstigen Tagen könnte man da etwas vollkommen Neues und Anderes erleben. – Aber das machen sie nicht.

      e) Das Alles würde mich vielleicht kaltlassen, wenn ich sie nicht anders kennen würde. Ich wuchs zwar in einer nichtakademischen Familie, aber durchaus in einem sehr bildungsfreundlichen Umfeld auf, in dem es immer Bücher, Tageszeitungen, Magazine u.s.w. zu lesen gab und in dem das Gelesene besprochen und diskutiert wurde. Auch darauf führe ich mein Interesse an der Welt und meine Neugier zurück. Meine Mutter lernte früher alle paar Jahre eine neue Sprache, mein Vater fuhr mit dem Moped nach Jugoslawien und bestieg Berge im Himalaya.
      Es würde mich eben jucken, diese Funken an Interesse wieder zu wecken. Am liebsten würde ich ein Ticket kaufen, alles planen und sie einfach abholen und mit zum Bahnhof nehmen. Das ist ein Grund, warum ich dieses Jahr nach Deutschland zurückkehren werde, denn in diesem Alter (67 und 72, glaube ich) bleibt möglicherweise nicht mehr viel (gesunde) Lebenszeit.
      Wenn ich jahrelang an sie hinrede, klappt es auch manchmal, und dann sind es immer ganz interessante und erfrischende Reisen (Beispiele: Rumänien-Besuch meiner Mutter und Israel-Reise mit meinem Vater), von denen sie danach jahrelang zehren. Aber es bedarf halt immer meines Anschubs. – Aktuell planen mein Vater und ich aber immerhin eine Balkanreise für Juni 2017. Dazu demnächst mehr.

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