Mobilmachung in Russland

Nachdem die russische Regierung die Mobilmachung verkündet hatte, entdeckten tatsächlich viele Russen, vor allem junge Männer, ganz spontan den patriotischen Wunsch zu mehr Mobilität.

Wenn man bedenkt, dass solche Mobilmachungen einst den Ersten Weltkrieg ausgelöst haben, ist das allerdings etwas beunruhigend.

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a writer, a spy or a hobo.
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5 Antworten zu Mobilmachung in Russland

  1. hanselmar schreibt:

    Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin.Wer 2013 die Maltesische Staatsburgerschaft gekauft hat ist da im Vorteil.Auch in Russland besitzen immer mehr Leute einen Reisepass als jemals zuvor. Das war vor dem ersten Weltkrieg nicht der Fall. Man blieb im Lande, glaubte alles und kaempfte fur das Kaiserreich.

    • Andreas Moser schreibt:

      … bis zur Revolution von 1917.
      Beziehungsweise bis zum Militärstreik im letzten Kriegsjahr, auch in der deutschen Armee, als Hunderttausende von Soldaten einfach abhauten und untertauchten oder nur mehr als Bummelanten rumhingen.
      Das sind für mich die wahren Helden des Krieges!

  2. Richard Hebstreit schreibt:

    Ich war mal vor vielen Jahren wehrpflichtiger Soldat. Ein wenig habe ich darüber geschrieben: https://www.behance.net/gallery/153260661/Zwei-Tage-Berliner-Mauer Das war aber damals absolut harmlos im Gegensatz zu den Ereignissen derzeit in Russland. Die jungen „wehrpflichtigen“ Männer, die sich dieser „tödlichen Mobilmachung“ entziehen, wissen heute, dass sie sich einer der effektivsten Schlachtbank der Welt entziehen. Eventuell haben sie „Im Westen nichts Neues“ gelesen oder wissen, dass inzwischen der Tod aus Polen nicht mehr nach Russland, sondern in die Ukraine geliefert wird. Nicht nur „Blitzschlag“-Raketen aus Polen gibt es inzwischen, sondern auch KI Drohnen mit Gesichtserkennung oder Z- Fahrzeugbesatzungserkennung: (https://www.youtube.com/watch?v=4s11BK_pd5k)

    • Andreas Moser schreibt:

      Ich persönlich feiere ja jeden Deserteur. Das sind für mich die wahren Helden!

      „Im Westen nichts Neues“ habe ich vor ein paar Jahren in Ypern gelesen, unterwegs zwischen all den Schlachtfeldern und Friedhöfen.
      Es ist gar nicht so, dass ein Friedhof besonders eindrücklich gewesen wäre. Aber die Masse und Menge an Friedhöfen und Gräbern. In dieser Gegend von Belgien kann man keine 500 Meter fahren, ohne wieder an einem Soldatenfriedhof vorbeizukommen.

  3. Richard Hebstreit schreibt:

    Hat dies auf GESTERN IN BERLIN rebloggt und kommentierte:
    Ich war mal vor vielen Jahren wehrpflichtiger Soldat. Ein wenig habe ich darüber geschrieben: https://www.behance.net/gallery/153260661/Zwei-Tage-Berliner-Mauer Das war aber damals absolut harmlos im Gegensatz zu den Ereignissen derzeit in Russland. Die jungen „wehrpflichtigen“ Männer, die sich dieser „tödlichen Mobilmachung“ entziehen, wissen heute, dass sie sich einer der effektivsten Schlachtbank der Welt entziehen. Eventuell haben sie „Im Westen nichts Neues“ gelesen oder wissen, dass inzwischen der Tod aus Polen nicht mehr nach Russland, sondern in die Ukraine geliefert wird. Nicht nur „Blitzschlag“-Raketen aus Polen gibt es inzwischen, sondern auch KI Drohnen mit Gesichtserkennung oder Z- Fahrzeugbesatzungserkennung:

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