Auf der Suche nach einem großen rumänischen Abenteurer fand ich einen großen rumänischen Abenteurer. Aber einen anderen.

Als ich nach Rumänien zog, wusste ich, dass das Land einen der größten Reisenden aller Zeiten hervorgebracht hatte. Diese Geschichte handelt davon, wie ich gleichzeitig falsch und richtig lag. (Wenn Ihr die Einleitung überspringen wollt, lest im fünften Absatz weiter.)

Jeder andere Ausländer, der nach Rumänien und insbesondere nach Transsilvanien kommt, nervt die Einheimischen mit Fragen nach Dracula. Ich selbst mache mir nichts aus Vampiren, aber ich war wahrscheinlich genauso nervig mit meinen Fragen an jeden Rumänen, ob er schon einmal von Dumitru Dan, dem rumänischen Globetrotter, gehört habe. Ich war auf den Namen gestoßen als ich einmal für eine kurze Zeit mit der Idee gespielt hatte, die Welt zu Fuß zu umrunden, denn Dumitru Dan galt als der erste Mensch, der diese heroische Meisterleistung zwischen 1910 und 1923 vollbracht hatte. (Erst später las ich von Friedrich Gustav Kögel, der diesen Spaziergang angeblich schon von 1894 bis 1896 gemacht hatte.)

Dumitru_DanAber außer einem kurzen Eintrag bei Wikipedia gab es keine Literatur über Dumitru Dan auf Englisch oder Deutsch. Also suchte ich nach Artikeln auf Rumänisch (ich fand einige) und attraktiven Übersetzerinnen (ich fand einige), die bereit wären, bei der Recherche zu helfen („ich bin zu beschäftigt“ winkten sie alle ab und widerstanden sogar der als Entlohnung in Aussicht gestellten Schokoladentorte). Ich machte mich selbst ans Übersetzen und verstand immerhin den Kern der Geschichte von Dumitru Dan und seinen drei Kollegen, ihrer Wanderschaft um die Welt, der Unterbrechung aufgrund des Ersten Weltkriegs, dem dramatischen Tod von Dans Wanderbrüdern in Indien, China und nach der Durchquerung Alaskas. Ich erfuhr, dass das Museum in Buzau eine Sammlung von Souvenirs und Tonbandaufnahmen hat, und machte mich schon daran, die Reise nach Buzau zu planen, als ich auf einen weiteren Artikel stieß, der alles ändern würde.

Auf dem Blog von Timotei Rad, einem rumänischen Kartographen und Reisenden, fand ich den einzigen Artikel, der die Glaubwürdigkeit der Geschichte Dumitru Dans in Zweifel zog. „Das ist wahrscheinlich einer von diesen Verschwörungstheoretikern, der auch die Mondlandung bezweifelt“, dachte ich. Es gibt ja zu viele Leute mit zu viel Zeit und Internetanschluss. Aber als ich weiterlas, merkte ich, dass Timotei Rad nach Dokumenten gesucht und keine Belege für die angebliche Wanderung durch Asien und Afrika gefunden, ernsthafte Berechnungen angestellt und erhebliche Ungereimtheiten in den Erzählungen von Dumitru Dan entdeckt hatte. Ich musste eingestehen, dass es komisch war, dass die Geschichte einer angeblich 1923 abgeschlossenen Weltumrundung zum ersten Mal 1962 in einer rumämischen Zeitung erschien, zu einer Zeit als das kommunistische Rumänien froh war um jeden Nationalhelden. Ein Erdkundelehrer, der seinen Schülern gerne wilde Geschichten erzählte, war besser als nichts.

Ich war schockiert und enttäuscht, aber das hielt nicht lange an, denn schon begann ich über Timoteis eigene Reisen zu lesen. Er bereist die Welt ausschließlich per Anhalter, und will so ebenfalls eine Erdumrundung schaffen. Als er zum ersten Mal Europa verließ, trampte er mit nur 70 € in der Tasche nach Sibirien, wo ihm das Geld schließlich ausgehen würde. Ich war fasziniert von seinen Geschichten über Sibirien, Irak, Iran, Afghanistan, Südamerika und viele andere Orte. Nicht nur wegen der Abenteuer, sondern auch wegen des humorvollen Schreibstils, der einen offenen und überwiegend optimistischen Charakter offenbarte.

Und so war ich freudig überrascht, als Timo, wie er genannt zu werden vorzieht, mir mitteilte, dass er gerade ein paar Monate in Rumänien weilte und vorschlug, dass wir uns treffen. Mit Schande gestehe ich, dass ich nicht einmal von Târgu Mureș nach Florești, einem Vorort von Cluj (Klausenburg), per Anhalter fuhr, sondern ein paar Stunden im Bus verbrachte. Timo hätte die 118 km ruckzuck per Anhalter überwunden. Ich selbst nehme sehr gerne Anhalter mit, wenn ich mal ein Auto habe, aber selbst bin ich meist zu schüchtern oder unflexibel, um so zu reisen. Ausnahmen mache ich eigentlich nur in Notfällen, wie dem nahenden Einbruch der Dunkelheit (vielen Dank an die lettische Familie, die mich auf dem Rückweg vom Gaiziņkalns mitnahm und mich damit vor menschenfressenden Hunden rettete, sowie an Milivoje, der mich in Montenegro nicht nur in die nächste Stadt fuhr, sondern mich nach Hause zu Tee und Rakija einlud) oder plötzlichem Wolkenbruch.

Als ich in Timos geräumige und untermöblierte sowie schnickschnackfreie Wohnung – die typische Unterkunft von Leuten, für die das Zuhause nur eine temporäre Basis zwischen langen Reisen ist – eintrete, fallen mir die Reihen von Büchern auf: Atlanten, Bände von National Geographic, die Werke von Jules Verne, Jack London und vielen anderen Reise- und Abenteuerschriftstellern. Der Rucksack liegt noch auf dem Sofa im Flur, wie wenn Timo jeden Moment nach Spitzbergen aufbrechen würde.

Timotei Rad

Wie fühlt es sich an, wieder in Rumänien zu sein? An einem Ort anstatt ständig auf Achse? „Ich habe diese Pause wirklich gebraucht. Zuletzt war ich ganz ruhelos und aufgekratzt. Ich musste mich wieder beruhigen, das Gehirn braucht Zeit, um sich zu regenerieren. In Südamerika verlor ich 10 kg, mein Körper war total erschöpft. Jetzt, wo ich zuhause bin, schlafe ich viel mehr.“ Timo sieht tatsächlich ausgeruht aus, aber er spricht so schnell, dass ich ihn von Zeit zu Zeit unterbrechen muss, um mit dem Stenographieren mitzukommen. Und selbst dann hält er nur für ein paar Sekunden inne. Die Geschichten sprudeln aus ihm heraus, und wieder ist er mehr begeistert als ausgeruht, begeistert von der Welt, ihrer Vielfalt, den Menschen die ihm auf seinen Reisen geholfen haben, den Abenteuern und dem weiten Weg von dem Jungen, der in Valea lui Mihai die Schafe seiner Eltern hütete, zum Weltreisenden. Damals bekam er durch Abenteuerromane einen ersten Geschmack von der Welt – ähnlich meiner Erfahrung während ich in einem kleinen Dorf in Bayern aufwuchs – , und mit nur 30 Jahren hat er schon mehr von unserem Planeten gesehen als die Autoren der Bücher, die ihn inspiriert haben.

Wie auf seinem Blog hat Timo auch im persönlichen Gespräch ein Talent zum Erzählen. Die richtige Mischung aus Informationen, Offenheit über emotionale Höhen und Tiefen und sein Humor geben einem das Gefühl, wie wenn seine Reisen das größte vorstellbare Abenteuer aber ebenso eine ganz natürliche Art des Weltumrundung sind. Als Zuhörer kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, aber denkt gleichzeitig „vielleicht könnte ich so etwas auch mal machen“.

Timo tut nicht so, wie wenn er schon immer ein mutiger Draufgänger gewesen wäre, der dafür bestimmt gewesen wäre, per Anhalter um die Welt zu reisen und dabei allen Gefahren und Risiken zu trotzen. „Ich würde nicht so reisen, wenn ich Geld hätte. Etwas anderes zu behaupten wäre geheuchelt. Aber ich bin froh, dass ich kein Geld hatte, denn auf diese Weise habe ich so viel gelernt, was ich sonst niemals gelernt hätte.“ Auf die Frage, was sich nach 223.230 km auf der Straße geändert habe, sagt er: „Ich bin zu einer Person gereift, ich habe eine Haltung zum Leben. Die Erfahrung hat mich abgehärtet.“

Timotei rad bear

Er erzählt jetzt von Sibirien, wo er einmal 40 Stunden ohne Essen auskam. „Hattest Du jemals richtig Angst oder hast Dir Sorgen gemacht?“ frage ich ihn. „Wenn Du Dir unterwegs Sorge machst, dann bist Du schon so gut wie tot“, sagt er und erklärt, dass einem im Durchschnitt jeder fünfte Autofahrer, der einen mitnimmt, Essen gibt, oftmals ungefragt. „Manche Leute merken, wenn Du längere Zeit nichts gegessen hast und sie bieten Dir etwas an. Ich persönlich frage ungern selbst nach Essen. Das mache ich nur, wenn ich wirklich verzweifelt bin.“ Insbesondere in Russland luden ihn die Menschen immer wieder für eine Nacht in ihr Haus ein. Wenn Timo merkte, dass ein Fahrer eine ähnliche Größe und Statur wie er hatte, fragte er von Zeit zu Zeit nach einem T-Shirt.

Timotei Rad old man

Die meisten Reiseblogs leiden darunter, dass nicht offenbart wird, wie sich deren Verfasser das Reisen leisten können. (Ich bin da etwas offener.) Solche Blogs sind für die meisten Leser von keinem großen praktischen Nutzen, denn es ist natürlich leicht, um die Welt zu reisen, wenn man gerade die Villa in Wiesbaden verkauft hat, die man von den Eltern geerbt hat. Es spricht nichts dagegen, seine Reisen so zu finanzieren, aber solche Leute sollen bitteschön nicht so tun, wie wenn sie wahnsinnig gewiefte Reiseexperten wären. Timo ist auch in dieser Hinsicht erfrischend offen: Auf seiner Website bittet er um Spenden. Und sie trudeln in Beträgen zwischen 5 $ bis zu einer erstaunlichen einmaligen Spende von 500 $ ein. („Warum habe ich nicht solche Leser?“ frage ich mich, bevor mir klar wird, dass ich regelmäßiger und lustiger schreiben – und vielleicht mal meinen Arsch in Afghanistan riskieren – müsste, um solch einen Fanclub zu haben.)

Aber diese Art von Einkommen ist natürlich nicht beständig. „Was war die längste Zeit, die Du ohne Geld ausgekommen bist?“ „61 Tage“ antwortet er, präzise wie immer, wenn es um Zahlen geht. „Einundsechzig Tage ohne Geld??“ staune ich, und bei dem Gedanken daran wird mir selbst ganz Angst und Bange. „Wo warst Du denn, als das passierte?“ „In Sibirien“ antwortet Timo nüchtern wie jemand, der erzählt, dass er nach der Arbeit durch den Tiergarten nach Hause laufen musste weil er kein Geld für den Bus hatte. „Ok, wenn ich sage, dass ich kein Geld hatte, sollte ich erwähnen, dass ich noch 4 € übrig hatte. Das war mein Notgroschen, den ich für einen besonderen Anlass aufbewahrte. Nachdem ich einen Monat ohne Geld überlebt hatte, kaufte ich mir eine 2-Literflasche Bier, um zu feiern. Außerdem hatte Barcelona an jenem Tag gewonnen.“ Russland ist eines von Timos Lieblingsländern. Andere Länder, von denen er enthusiastisch erzählt, sind Irland („vollkommen anders als der Rest Europas“), Kolumbien und der Iran. Da ich selbst zweimal im Iran war, kann ich auch als weniger abenteuerlustiger Reisender unterschreiben, was Timo erzählt: „In einem Monat im Iran habe ich keinen Cent ausgegeben. Nicht etwa weil ich kein Geld gehabt hätte, sondern weil mich niemand für irgend etwas bezahlen ließ. Ich wurde so oft eingeladen, dass ich 3-4 kg zulegte. Manchmal musste ich Einladungen ablehnen, weil ich einfach nicht mehr essen konnte.“

Aber es gab auch härtere Zeiten. In der Wüste in der Mongolei wartete er einmal 31 Stunden, bis ihn jemand mitnahm. Nicht weil niemand anhielt, sondern weil das erste Auto erst nach 31 Stunden vorbeikam. Der Fahrer nahm ihn zu seiner Jurte, wiederum mitten in der Wüste und weit von der Straße, zu der er zurücklaufen mußte. In Aserbaidschan musste er in sein Hemd scheißen, weil ihn agressive Hunde die ganze Nacht am Verlassen des Zelts hinderten. Timo schläft die meiste Zeit im Freien. Nur selten geht er in eine Jugendherberge oder nützt Couchsurfing.

Timotei rad yurt Mongolia

Die längste Zeit, in der er sich nicht duschen konnte, waren 16 Tage in Argentinien. „Wenn ich mich ein paar Tage nicht wasche, mache ich mir Sorgen, dass ich stinke. Das letzte was man will, ist dass ein netter Autofahrer nach ein paar Minuten bereut, einen mitgenommen zu haben. Wenn ich mich mit einem Fahrer gut verstehe, bitte ich ihn manchmal, ehrlich zu sein und mir zu sagen, ob ich streng rieche.“ Aber bisher gab es keine Probleme. Ich kann mir vorstellen, dass Timo generell keine Probleme hat, mitgenommen zu werden. Er ist das absolute Gegenteil des dubiosen, übelriechenden, langhaarigen, ungekämmten Anhalterstereotyps, das viele Menschen im Kopf haben, wenn sie an Autostopp denken, das Gegenteil des Anhalters, der sobald er eingestiegen ist, seine Schuhe auszieht, sich einen Joint rollt und Deine Tochter anmacht. Mit seiner Brille sieht Timo aus wie ein Junge, der nach der Chorprobe den letzten Bus verpasst hat und auf dem Weg zum Haus seiner Großmutter ist, um ihr bei der Zubereitung von Apfelstrudel zu helfen. Wer würde nicht für ihn anhalten?

Timotei Rad 200000km

Der Streberlook ist tatsächlich nicht ganz unangebracht. Timo hat nicht nur Internationale Beziehungen und Kartographie studiert, er hat auch einen Computer oder zumindest einen Taschenrechner im Kopf. Wenn er über seine Abenteuer als Anhalter spricht, rattert er Zahlen herunter wie ein Leichtathlet bei Olympia: „Die längste Strecke, die ich im gleichen Auto zurücklegte, war 3.300 km.“ „Mein Rekord für die längste innerhalb von 24 Stunden zurückgelegte Strecke war 1.955 km in Argentinien.“ „In einem Jahr habe ich 80.050 km geschafft.“ „61 Tage ohne Geld“, „40 Stunden ohne Essen“, „16 Tage ohne Dusche“ u.s.w. Sogar wenn wir über Frauen sprechen: „Ich war dreimal verliebt.“

„Ja, das ganze hat einen sportlichen Apsekt für mich“ gibt er unumwunden zu. „Es gibt nur zwei Menschen weltweit, die per Anhalter mehr Länder als ich gesehen haben.“ Auf seiner Website hat er eine Rangliste (wer hätte gedacht, dass es zwischen Anhaltern einen Wettbewerb gibt?), und ich kann mir nicht vorstellen, dass er aufgibt bevor er ganz oben steht. „Es ist schon etwas, das mich motiviert.“

Aber mir scheint, dass die Geschwindigkeit, mit der er reist, nicht (nur) von dem Wunsch beseelt ist, einen Rekord zu setzen. Timo ist wirklich ein unruhiger Bursche. „Ich muss in Bewegung sein. Wie ein Haifisch, der sich bewegen muss um zu atmen.“ Und, sagt er, „es ist günstiger zu reisen, wenn man ständig unterwegs ist.“ Ich hingegen bin ein langsamer Reisender, der mehrere Monate an einem Ort verbringen kann. „Das könnte ich nicht“, ruft er aus. „Es müsste schon verdammt nochmal London oder Paris sein, dass ich drei Tage bliebe.“ Er durchreiste ganz Südamerika in vier Monaten; für mich wären vier Jahre nicht genug. Timo ist ständig auf Achse, wie der Jason Bourne unter den Reisenden.

Timotei Rad gun AFG

Der Vergleich mit einem Actionfilm ist ebenfalls nicht ganz unberechtigt. Als er per Anhalter (!) in Afghanistan (!) unterwegs war, fragte Timo ein paar Polizisten in Kabul nach der Straße nach Tadschikistan. Diese fanden das verdächtig genug, um ihn mitzunehmen und den rumänischen Botschafter anzurufen, der eine Militäreskorte schickte. Nachdem er die Nacht auf dem Stützpunkt verbrachte, legte ihm die rumänische Botschaft mit Nachdruck nahe, das Land auf dem Luftweg zu verlassen. So fand sein Versuch, alle Länder in Asien zu bereisen, ein jähes Ende. Aber ich bin mir sicher, dass er es noch einmal versuchen wird.

Timotei Rad trip to AFG

„Und was steht als nächstes an?“ frage ich, wohl wissend, dass es ihn nicht viel länger in Rumänien halten wird. „Ich würde gerne ein Schiff finden, das mich nach Färöer, Island, Grönland und Kanada mitnimmt und dann durch Nordamerika trampen.“ Aber zuerst will er seine Reiseaufzeichnungen („1.300 Seiten“) auf Englisch und Spanisch übersetzen lassen. Ich habe schon Hunderte von Reisebüchern gelesen, und ich sage gewöhnlich, dass die Welt wirklich keine weiteren braucht. Aber hier mache ich eine Ausnahme. Es wäre schade, wenn Timos Geschichten und seine ansteckende Energie nicht einem breiteren Publikum zugänglich gemacht würden.

Mittlerweile ist es dunkel geworden. Wir sprechen schon seit mehr als sechs Stunden, aber mir ist als ob wir uns noch ein paar Tage unterhalten könnten, ohne dass es langweilig würde. Als echter Couchsurfer bietet Timo mir an, dass ich bei ihm übernachten kann. Aber ich muss nach Cluj, um ein Mädchen zum Abendessen zu treffen. Wenn sie nur halb so interessant ist, wird es ein großartiger Abend.

„Ich bin wirklich baff“ mache ich Timo ein Kompliment für sein bisheriges Leben als wir uns an der Bushaltestelle verabschieden. „Manchmal bin ich selbst baff“ antwortet er und erzählt mir eine letzte Geschichte von den zwei Gangstern, die ihn in Venezuela ausrauben wollten, aber die er mit Flüchen auf Rumänisch in die Flucht schlug. Dumitru Dan war vielleicht ein Aufschneider, aber ich habe tatsächlich einen großen rumänischen Abenteurer kennengelernt. – Wenn Ihr ihn jemals mit ausgestrecktem Daumen am Straßenrand seht, nehmt ihn bitte mit!

Timotei Rad hitchhiking

Einige Links, falls Ihr mehr über Timo erfahren möchtet (allerdings alle auf Rumänisch):

(Read this article in English.) 

Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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4 Antworten zu Auf der Suche nach einem großen rumänischen Abenteurer fand ich einen großen rumänischen Abenteurer. Aber einen anderen.

  1. Pingback: While researching the story of a great Romanian adventurer, I found a great Romanian adventurer. But a different one. | The Happy Hermit

  2. Solminore schreibt:

    Das wäre echt schon für sich alleine ein Grund, Rumänisch zu lernen. Danke für diese großartige Geschichte!

    • Andreas Moser schreibt:

      Danke!
      Wenn Du Italienisch, Spanisch oder Französisch sprichst oder zumindest mal gelernt hast, ist Rumänisch gar nicht so schwer. Es ist eine romanische Sprache mit ein paar slawischen Einflüssen.
      Schwer ist es nur, sich zum Lernen zu motivieren, weil in Rumänien fast schon jedes Kind zwei oder drei andere Sprachen spricht, so dass man auch ohne Rumänisch ganz gut auskommt.

  3. Pingback: So geht Abenteuer! Eine Anleitung in 24 Schritten. | Der reisende Reporter

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