Venedig verrottet

Macht Euch schnell auf den Weg nach Venedig! Wenn es so weitergeht wie bisher, ist die Stadt nämlich bald verrottet.

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Wenn man sich die Kosten für und die Korruption bei Großprojekten wie dem Hochwasserschutz MOSE ansieht, wäre es vielleicht besser, man ließe Venedig einfach langsam absaufen. Die paar Tausend Menschen könnten umziehen, und wir hätten ein modernes Atlantis als Warnung vor den Folgen des Klimawandels.

funeral boat Venice

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Sonnenuntergang in Târgu Mureș, Rumänien

Sonnenuntergang1

Sonnenuntergang2

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Wer hat den Mond gefressen?

Gleich wird das Wolkenmonster den Mond verschlingen:

Neumond

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Ist Rumänien ein Dritte-Welt-Land?

Nein, ist es natürlich nicht. Aber glauben könnte man es, wenn man auf der Seite einer Organisation, die Schuhe an arme Kinder verschenkt, neben Kambodscha, Laos, Nicaragua und Ost-Timor ein Projekt im EU-Mitgliedsstaat Rumänien entdeckt.

Small Steps project Cluj Romania Pata Rat

Einige der Slums hier erinnern allerdings tatsächlich an die Dritte Welt.

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Danke an die Flüchtlinge!

Liebe Flüchtlinge,

ich möchte mich bei Euch aus tiefstem Herzen bedanken!

Mit Eurer Hilfe ist es in den letzten Wochen ganz einfach geworden, im Kreise meiner Freunde, Bekannten, Kollegen und Verwandten die Ausländerfeinde, Rassisten und unmenschlichen Arschlöcher zu erkennen. Dafür hätte ich sonst Jahre aufwenden müssen, und bei vielen wäre ich vielleicht nie darauf gekommen.

Nur schade, dass so viele von Euch dafür sterben mussten.

drowned Syrian boy

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Leicht zu verwechseln (35) Besorgte Bürger

Vorsicht! Ausländerfeinde und Rassisten treten derzeit gerne als „besorgte Bürger“ auf. Oft erfordert es näheres Hinhören, um sie von den wirklich besorgten Bürgern auseinanderzuhalten.

Das hier sind besorgte Bürger: Sie sind besorgt um ihre Mitmenschen, heißen sie in Deutschland willkommen und kümmern sich um die Flüchtlinge, deren Betreuung und ihre Integration.

Das hingegen sind eher besorgniserregende Bürger: Ohne zu wissen, was die Bundeskanzlerin gesagt hat oder sagen wird, bezeichnen sie die Regierungschefin als „Schlampe“, „Fotze“ u.s.w.

Das soll also die „abendländische“ oder „europäische Kultur“ sein, die angeblich geschützt werden muss. Ganz ehrlich, die Syrer, die ihre Kinder vor dem Krieg retten wollen, scheinen mir die besseren Eltern, Vorbilder und Mitbürger zu sein als das Nazipack.

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„Der Islam gehört zu Deutschland.“

Die Aufregung über diesen Satz habe ich noch nie verstanden. Dass auch der Islam zu Deutschland gehört, ergibt sich schon aus Art. 4 des Grundgesetzes.

Artikel 4 GG

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

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Bau keinen Turm, wenn Du betrunken bist!

Das ist die Zitadelle des Karim Khan in Schiras im Iran. Das Foto stammt von meiner ersten Iran-Reise zur Jahreswende 2008/2009. Die hohen Mauern umgeben einen schönen Garten mit Teichen und Orangenbäumen sowie ein Museum. Als ich dort war, gab es gerade eine Ausstellung mit alten Schwarz-Weiß-Fotografien von Schiras. Die Stadt hatte sich gar nicht so sehr verändert.

(To the English version of this article.)

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Idole

Einer ist Michael der Tapfere, einstmals Fürst der Wallachei, Siebenbürgens und Moldawiens und der erste rumänische Herrscher, der diese drei Fürstentümer unter einer Herrschaft vereinte, wenn auch nur für etwa ein halbes Jahr. Der andere hat mal Fußball gespielt.

Der eine wurde ermordet. Der andere wird dafür bezahlt, dass sein Bild von Gebäuden hängt, so dass die Mieter ihre Fenster nicht mehr nutzen können.

Einen würde kaum jemand erkennen. Den anderen habt Ihr sofort erkannt.Mihai ViteazulWenn Ihr berühmt werden wollt, geht auf keinen Fall in die Politik oder ins Militärhandwerk.

(Fotografiert in Klausenburg [Cluj-Napoca], Rumänien.)

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Deutsch-deutsche Willkommenskultur

Eines muss man den Deutschen zugute halten: Sie sind nicht nur fremdenfeindlich gegenüber Nichtdeutschen.

Es wäre interessant zu wissen, wieviele der DDR-Flüchtlinge tatsächlich einen Asylanspruch nachweisen hätten können. Zwar war die DDR eine Diktatur, doch bedarf es für die Gewährung von Asyl der individuellen politischen, religiösen oder ähnlichen Verfolgung. Bei den meisten unserer Brüder und Schwestern aus dem Osten handelte es sich wohl nicht um Regimegegner und Literaten im Untergrund (die waren vorher schon lange ausgewiesen oder freigekauft worden), sondern – oh Schande – um Wirtschaftsflüchtlinge.

Links:

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