Autostöppeln, eine Odyssee mit 50 Ave Marias (Teil 3 von 3)

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Praktischerweise lest Ihr vor diesem Artikel Teil 1 und Teil 2 der Autostöppel-Odyssee.

Ihr erinnert Euch, ich hatte es nicht auf die Autobahn geschafft, die Sonne war untergegangen und ich stand ohne Plan B an einer kaum frequentierten Tankstelle außerhalb von Ulm.

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„Selber schuld“, „tut mir leid“ oder „nicht mein Problem“ würde jeder andere denken. Aber die Frau, die aussieht wie ein junges Mädchen, ist ernsthaft besorgt, auch weil sie selbst oft getrampt ist, wie sich herausstellt, und die Situation deshalb richtig einschätzt: „Du kannst hier nicht die ganze Nacht bleiben, hier kommt niemand mehr vorbei.“

„Wenn ich nach Hause fahren würde,“ fährt sie fort, „könntest du mit zu mir kommen. Aber ich bin auf dem Weg zu meinen Eltern, und wenn ich da einen fremden Mann mitbringe und sage, dass der für eine Nacht ein Bett braucht, …“

Ja, ich hatte mir vorgenommen, den ganzen Weg zu trampen. Aber nicht nur, um Geld zu sparen. Nicht nur wegen des Abenteuers. Sondern vor allem, um zu sehen – und darüber zu berichten -, dass es überall gute, hilfsbereite Menschen gibt. Und die habe ich getroffen. Es waren dumme Zufälle, die mich immer nur ein paar Kilometer voran brachten, die mich an unpassenden Stellen warten ließen, aber es mangelte nicht am guten Willen der Menschen.

„Eigentlich wollte ich es unbedingt per Anhalter schaffen,“ sage ich zu der jungen Frau, „aber ganz ehrlich: Wenn du mich zum Bahnhof in Ulm fahren könntest, das wäre auch lieb.“ Dann gebe ich eben auf und nehme den Zug nach Hause.

Sie fährt die 20 km Umweg, und erst im warmen Auto merke ich, wie kalt es schon geworden war. Das wäre eine ungemütliche, vielleicht sogar tödliche Nacht geworden. Gerettet hat mich eine junge Frau, die in ihrem Auto Kisten mit Marmeladengläsern umräumt, um Platz für mich und meinen Rucksack zu schaffen.

In Ulm zum Bahnhof zu finden, ist gar nicht so einfach. Ulm ist die reinste Unübersichtlichkeit. Die Stadt ist so miserabel geplant und ausgeführt, dass das Projekt einst aufgegeben und als Neu-Ulm „relaunched“ wurde. Ulm 2.0, sozusagen. Jetzt ist beides ein Konglomerat aus unübersichtlichen Auf- und Abfahrten, Baustellen und Sackgassen. Schrecklich zum Trampen.

Schließlich am Bahnhof angekommen, ist es 21:15 Uhr. Schnell in die Schalterhalle.

„Gibt es heute noch einen Zug nach Amberg?“

„Nein.“

„Nach Schwandorf vielleicht?“

„Nein.“

„Aber zumindest nach Nürnberg?“

„Nein.“

„Gibt es hier ein Hotel?“

„Sie können es nebenan im Intercity-Hotel versuchen.“

Dort sagt die Rezeptionistin, dass sie tatsächlich eine Menge Zimmer frei habe, aber nur für Passagiere der Deutschen Bahn, die einen Gutschein vorweisen können. Kann ich nicht.

Wenn der Zug verspätet ist, bekommt man also ein Zimmer. Wenn der Zug erst gar nicht fährt, bekommt man keins, obwohl Nichtfahren doch eigentlich den Gipfel der Verspätung darstellt. Aber die Rezeptionistin ist nicht offen für derlei Argumente. Sie hat Vorschriften, und die befolgt sie.

In einem zivilisierten Land würde sie jetzt sagen: „Ach, geben Sie mir 20 Euro. Sie müssen allerdings morgen um 8 Uhr weg sein, wenn die nächste Schicht zur Arbeit kommt.“

Aber Ulm ist keine zivilisierte Stadt, weswegen sie 1944 zurecht in Schutt und Asche gebombt wurde, was seither im fünfjährigen Abstand zu wiederholen leider versäumt wurde.

Auf der Suche nach einem wohnlichen Park ziehe ich durch die Stadt, doch so etwas gibt es hier nicht. Nur Beton und Hässlichkeit, Betrunkene und Haschischverkäufer.

Im Ibis-Hotel brennt noch Licht. Erneut versuche ich mein Glück und habe ebensolches: Der Nachtportier hier führt den Beruf nicht aus, weil er beim Finanzamt nicht genommen wurde, sondern weil er gerne Gäste hat.

„Haben Sie eine Bestätigung, dass Sie auf Geschäftsreise sind?“

Man braucht das zur Zeit, weil der Pandemiebekämpfungsplan touristische Übernachtungen verbietet.

„Ich bin auf der Rückreise von der Arbeit in der Schweiz und bin mangels Zugverbindung in Ulm hängengeblieben.“

„Haben Sie ein Auftragsschreiben oder so etwas?“

Eigentlich nicht. Also gar nicht, um ehrlich zu sein. Aber jetzt heißt es, kreativ statt ehrlich zu sein, sonst droht Obdachlosigkeit für eine Nacht.

„Ich schreibe Reisereportagen und war zu diesem Zweck in der Schweiz und am Bodensee, wo ich dann wegen des schönen Wetters länger in Friedrichshafen hängen blieb als geplant und deshalb …“

Der Rezeptionist scheint mir wohlgesonnen, hat aber kein Interesse an meiner ganzen Lebensgeschichte. Er schiebt mir einen Zettel und einen Stift zu und sagt: „Schreiben Sie mir das einfach kurz auf, so dass ich es zu den Unterlagen nehmen kann.“ Und fügt, als er mich schon mit Verve zu schreiben beginnen gesehen hat, hinzu: „Ein Satz genügt.“

Nur ein Satz? Das kann ich. Und so schreibe ich:

Sehr geehrte Damen und Herren des Ibis-Hotels in Ulm,

mein kurzfristiges, spontanes und ungeplantes Eintreffen in Ihrem hochgeschätzten Hotel begründet sich insofern mit geschäftlichen Gründen, als ich mich auf der Rückreise aus der Schweiz und vom Bodensee befinde, wo ich als selbständig tätiger Reiseschriftsteller für Reiseberichte recherchiert, beobachtet, fotografiert und geschrieben habe, was sich vor Fertigstellung des Ergebnisses naturgemäß nur schlecht und schon gar nicht in Form eines einfachen, eindeutigen, am besten noch amtlich abgestempelten Dokuments darlegen lässt,

und das ungeplante mit dem Ende des Tages und damit der Notwendigkeit für ein Bett und dem zugegeben etwas dekadenten Wunsch nach einer Dusche koinzidierende Ende der Tagesreise sich ohne jegliche Vorhersehbarkeit aus dem Mangel an sinnvollen Zugweiterreiseoptionen aus dieser verkehrstechnisch mit dem Rest der Republik nur rudimentär verbundenen Stadt ergibt,

was einem insbesondere negativ auffällt, wenn man eben aus der Schweiz kommt, wo selbst kleine Orte mit lustigen Namen wie Pfäffikon, Witzwil oder Tinizong über eine bis Mitternacht funktionierende perfekte öffentliche Verkehrsanbindung verfügen, was wieder einmal den deutschen Fokus auf den Bau von immer mehr Autostraßen, von denen man, wie ich heute erleben musste, auch nicht weg-, weiter- und insbesondere nicht dort hinkommt, wo man hin will, in Frage zu stellen geeignet wäre,

weswegen in gnädiger Erwartung Ihrer Entscheidung, in der Hoffnung auf Aufnahme in Ihrem Beherbergungsinstitut und mit Dankbarkeit, meinen Wunsch persönlich vortragen zu dürfen, untertänigst verbleibt:

Andreas Moser

„Sie sind wirklich Schriftsteller“, sagt er, als er das Blatt entgegennimmt, und wir beide lächeln unter der FFP2-Maske.

Und so habe ich mich mit einer dreisten Behauptung in die Pflicht gebracht, diese Geschichte tatsächlich aufzuschreiben und zu veröffentlichen, um somit im Nachhinein eine Notlüge zur Wahrheit werden zu lassen. Ich verkünde mit Freude, dass ich ohne Gewissensbisse und sogar mit freudigem Ausblick auf diese neue Karriere eingeschlafen bin.

Am nächsten Morgen finde ich endlich einen schönen Park in Ulm. Es ist der Alte Friedhof. Zwischen Grabsteinen und Denkmälern gönne ich mir ein Vagabundenbaguette.

Es scheint ein weiterer schöner Tag zu werden, denn die Hunde führen ihre Eigentümer, die Kinder ihre Eltern und die Altenpflegerinnen ihre Patienten aus der nahegelegenen Seniorenresidenz Elisa aus.

Hin- und hergerissen bin ich zwischen dem ursprünglichen Plan, dem Festhalten an diesem und dem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen einerseits, sowie andererseits der Nichtbegeisterung über die Vorstellung, diesen schönen Tag schon wieder sonnenbrandbekommend und davon abgesehen ergebnislos an einer Autobahnauffahrt zu verbringen, um am Abend einem Repräsentanten des Hotelgewerbes in einem kurzen Satz wie diesem mein Unterfangen und meine Unterbringungsberechtigung darlegen und mein Schicksal in dessen literaturkritische Hände legen zu müssen. Hin- und hergerissen zwischen thomasmannschen Syntaxmäanderungen, die in ihrer erratisch scheinenden Ziellosigkeit meinen Zufallsbewegungen auf der Landstraße gleichen, die jedoch, auch das eine passende Metapher, schließlich doch immer punktgenau auf denselben beziehungsweise ins Ziel kommen, und dem knappen journalistischen Stil andererseits.

So oder so, Schreiben benötigt Material, und das Material liegt auf der Straße. Gut, auch der Schienenstrang kann Material abgeben, aber den Regionalzügen von Ulm nach Amberg traue ich nicht die gleiche Fruchtbarkeit zu wie einer eisenbahnlichen Kanada-Durchquerung oder dem Orient-Express.

Also entscheide ich schweren Herzens und den Leserinnen und Lesern zuliebe, es noch einmal mit dem Daumen zu versuchen. Etwa 10 km nördlich von Ulm liegt eine andere Autobahnauffahrt als die, die gestern mein Unglück bedeutete. Ich mache mich zu Fuß auf den langen Weg dorthin, aber halte immer den Daumen raus, wenn ein Auto kommt. Ein junger Mann fährt zuerst an mir vorbei, kehrt dann aber um und kommt zurück, um mich aufzulesen. Er fährt die ganze Strecke zur Autobahn, super!

Während der Fahrt unterhalten wir uns hauptsächlich über Reisen nach Israel und Jordanien, über die Vor- und Nachteile von Festanstellung versus Selbständigkeit, aber zum Glück auch über das Ziel meiner Fahrt.

„Na, dann kann ich dich auch bis nach Heidenheim mitnehmen.“ Von Jesusjüngern nach Heidenheim, das freut den Alliterationsautor.

Auch hier steige ich an der Autobahnauffahrt aus. Dass Heidenheim und damit der nächste Bahnhof 6 km entfernt sind, beunruhigt den jungen Mann so sehr, dass er mir seine Telefonnummer gibt: „Ruf an, wenn du von hier nicht wegkommst. Dann hole ich dich ab.“

Er hätte sich keine Sorgen machen müssen, denn hier hält ein Auto nach dem anderen. Schönes Wetter und entspannter Sonntag versetzen die Menschen in gute Laune. Die ersten Angebote fahren nicht weit genug. Diesmal will ich etwas wählerischer sein, als in der Pampa mit unverständlichem Dialekt zu enden.

Bald nimmt mich ein Paar auf dem Weg nach Erfurt mit. Sie schwärmen so von der diesjährigen Bundesgartenschau, dass ich am liebsten mitkäme.

Aber dem Plan entsprechend lasse ich mich an der Raststätte Ellwanger Berge aussetzen. Endlich eine riesige Autobahnraststätte, mit Hunderten von Autos aus allen Richtungen. Ab jetzt wird der Verkehrsfluss flutschen.

Denke ich.

Aber die Raststätte sieht aus wie zur Erdölkrise 1973. Das einzige, was hier aktiv ist, ist die Sonne, wie wenn sie beweisen will, dass Petroleum tatsächlich obsolet wird.

Ein paar Trucks lungern herum, aber die dürfen am Sonntag nicht fahren. Ein paar Rentner picknicken, aber schenken mir weder Wurstbrot, noch Aufmerksamkeit. Ein paar Jungs putzen ihre Autos, aber Autofetischisten nehmen nie jemanden mit.

Nur ein junges Paar spricht mich an: „Wo musst du hin?“

„Auf die A6 Richtung Ansbach, Nürnberg, Amberg.“

„Wir fahren nur nach Rothenburg, tut uns leid.“

Die beiden gehen in die Raststätte, um Kaffee zu tanken, was mir ein paar Minuten zum Nachdenken gibt. Das ist gut, denn Spontanität will gut überlegt sein. Als sie wieder herauskommen, fange ich sie ab:

„Wisst Ihr was? Wenn Ihr mich mitnehmt, werfe ich meinen Plan über den Haufen. Schließlich will die ganze Welt nach Rothenburg, und endlich habe ich die Chance dazu.“ Falls es der eine oder die andere noch nicht gehört haben sollte: Rothenburg ob der Tauber ist die schönste Stadt Deutschlands.

Heiko und Saskia machen Platz im Auto und wir unterhalten uns über Archäologie, über die Neumayer-Station in der Antarktis (einer ihrer Arbeitskollegen arbeitet dort für ein Jahr als Arzt und will am liebsten gar nicht mehr weg) und über Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die man in dieser Gegend noch immer findet, wenn man ein Haus baut.

Ein bisschen bebombt im Zweiten Weltkrieg wurde auch Rothenburg, wenn auch nur aus Zufall, weil das Öllager in Ebrach am 31. März 1945 wolkenverhangen war und sich unter diesem Vorwand weigerte, das Bombenpaket in Empfang zu nehmen. Irgendwo mussten die Bomben aber hin. Und in einer Stadt, wo 83% die NSDAP wählten, hat es sicher keine falschen getroffen. Ganz im Ernst, liebe Rothenburger: Man darf nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Wenn Deutschland im März 1945 nicht mehr bombardiert werden wollte, hätte es halt früher kapitulieren müssen.

Jetzt sieht aber alles wieder hübsch aus, wie eine Stadt aus den Grimmschen Märchen. Genau so wie man sich Deutschland in der Welt vorstellt. Es wird Euch nicht überraschen, dass Deutschland nicht überall so aussieht, aber ein paar so Städtchen gibt es doch: Dinkelsbühl, Landsberg am Lech, Beilstein an der Mosel, Hornburg, Tecklenburg und eben Rothenburg ob der Tauber, um nur ein paar zu nennen.

Ich sitze im relativ ruhigen Burggarten, blicke auf die Stadtmauer und das Taubertal, und schreibe über die Nachfahren der Piloten von einst, die jetzt mit Bussen statt mit Bombern kommen und Banknoten statt Bomben dalassen. Während ich mich an meinen alliterativen Assoziationen labe, spricht mich ein junger Mann an, der auf der Burgmauer sitzt und so gar nicht wie ein Tourist, sondern wie ein tiefenentspannter Tagträumer aussieht.

„Entschuldigen Sie, darf ich fragen, worüber Sie schreiben?“

Klar, gerne, und so kommen wir ins Gespräch. Timo ist ein taiwanesischer Taoist, und ich schwöre, ich habe das nicht wegen der Alliteration erfunden. Aus Sorge um meine ungesunde Ernährung (er hat mich beim Rauchen beobachtet) schenkt er mir einen großen Apfel, und weil er selbst auch einen isst, glaube ich trotz der Märchenkulisse nicht an einen Schneewitchenvergiftungsplan.

Wir sprechen über Spontanität, übers Trampen natürlich, über die Unbill der Erwerbsarbeit, den Traumberuf Landstreicher, über Indien, über Paraguay, fernöstliche Spiritualitäten, neuro-linguistisches Programmieren, Schwertkampf, die Vorzüge von Merinowolle sowie über Worldbuilding (was ich gar nicht kann) und das Schreiben generell (das geht schon besser).

Es kommt wie es kommen muss, und wir verquatschen uns, bis außer uns niemand mehr im Burgpark und in der untergehenden Sonne sitzt. Eine Stadt, die hauptsächlich vom Tagestourismus lebt, hat man abends fast für sich allein. Nur ein paar Rothenburger im Unterhemd und mit Bierflasche in der Hand trauen sich jetzt raus. Wenn die Fotografen weg sind, muss man nicht mehr auf Disneyland machen.

Um die von uns hochgehaltene Spontanität zu zelebrieren, würde mich Timo eigentlich nach Hause einladen. Aber solange er noch kein eigenes Kloster hat, wohnt er bei den Eltern in Schwäbisch Hall, das eigentlich auch auf die obige Liste der pittoresken Städte gehört.

Trampend komme ich heute nicht mehr nach Hause, das ist klar, also haste ich durch die leere Altstadt zum hässlichsten Bahnhof der hübschesten Stadt Deutschlands. Auf den zweieinhalb Stunden Zugfahrt lerne ich niemanden kennen, keine interessanten Gespräche, gar nichts. Reisen kann so langweilig sein, wenn man es nicht richtig macht.

Praktische Tipps:

  • Wenn Ihr schneller voran kommen wollt, hilft ein bisschen Planung. So hätte ich mich in St. Gallen an einem besseren Ort absetzen lassen können. Und am deutschen Ufer des Bodensees wäre ich besser nach Lindau getrampt, wo die A96 beginnt. Aber Schnelligkeit ist nicht alles.
  • Die Kosten für Bus, Fähre, Hotel und Zugticket lagen zusammen immer noch unter dem, was mich eine Zugfahrt für die ganze Strecke gekostet hätte. Aber natürlich wäre es schlauer gewesen, auf etwa halber Strecke eine Unterkunft, z.B. über Couchsurfing, zu organisieren.
  • Je früher am Tag Ihr startet, umso besser.
  • Folgende Städte sind definitiv einen Besuch wert: Friedrichshafen, Bad Waldsee und Rothenburg ob der Tauber.

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Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a writer, a spy or a hobo.
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5 Antworten zu Autostöppeln, eine Odyssee mit 50 Ave Marias (Teil 3 von 3)

  1. J. K. schreibt:

    Ich war fasziniert von den vielen Eintragungen auf der alten Stadtmauer, die gerade Amerikaner hinterlassen haben.
    Sie haben viel gespendet, um den historischen Kern wieder aufbauen zu können.
    Da plagte wohl das schlechte Gewissen, denn R.o.d.T. war nie militärisch bedeutsam.

  2. Peter Ringeisen schreibt:

    Ich habe eine besondere Beziehung zu Rothenburg ob der Tauber, den dort haben wir einige Jahre lang das Probenwochenende unserer Theatergruppe verbracht – im wunderbaren Wildbad Rothenburg, einst (um 1900) ein Kurhotel, inzwischen eine Bildungsstätte der evangelischen Kirche, aber immer noch mit dem Charme der Titanic. Es war jedesmal ein Traum. –> https://wildbad.de/
    Und dann kam das G8 und mit ihm der vermehrte Nachmittagsunterricht, und die Schülerinnen hatten immer das Gefühl, dass sie eigentlich für gar nichts Zeit hätten, nicht einmal für ein Probenwochenende. Sehr traurig. Aber wer fragt schon mich.

    • Andreas Moser schreibt:

      Wow, das ist ja echt ein wunderschönes Gebäude in wunderschöner Umgebung!

      Aber jetzt kommt doch wieder das G9 und alles wird gut? Oder bleibt der ganze Nachmittagsunterricht und Stress?
      (Ich glaube, ich hatte früher – 1980er/90er – im G9 nur einen Nachmittag Schule. Und von Stress oder Zeitdruck keine Spur.)

    • Peter Ringeisen schreibt:

      Ob alles gut werden wird … das stellt sich erst noch heraus. Das G9 ist ja inzwischen in der Mittelstufe angekommen, aber die entscheidenden Jahrgangsstufen für die Theatergruppe sind die letzten. Und bevor das G9 die Oberstufe erreicht hat, bin ich (leider?) schon in Rente. Ich weiß jetzt schon, was ich alles vermissen werde – bin aber neugierig auf das, was ich noch nicht kenne 😉

    • Andreas Moser schreibt:

      Endlich Zeit für Safaris, Segeltörns und die Sibirische Eisenbahn! 😉

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