Geburtstag ohne Gardasee

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Der Gardasee ist nur 50 km von Trient entfernt.

Eigentlich will ich nicht unbedingt dorthin, wo alle anderen Touristen sind. Aber am Gardasee liegen nicht nur Badetouristen, sondern auch Salò, wo Mussolini zwischen Sturz und Tod einen Kleinstaat betrieb, und das Vittoriale, über das ich mich schon einmal ausgelassen habe. Perfekt für einen kleinen Geburtstagsausflug.

Gerade noch rechtzeitig lese ich in der Zeitung, dass zwei Deutsche zum Sommervergnügen eine Italienerin am Gardasee getötet und im See versenkt haben.

Also doch keine gute Zeit, um als Deutscher an den Gardasee zu fahren.

Zum Glück gibt es noch andere Seen in der Nähe von Trient. Kleine, unbekannte und dadurch viel interessantere Seen. Gewässer, wo hoffentlich in den letzten Wochen keine deutschen Touristen italienische Frauen ermordet haben.

Der Lago Caldonazzo ist der zweitgrößte See im Trentino und insofern perfekt für mich. Um den Touristenströmen zu entgehen, präferiere ich bei Reisen immer die Ziele der zweiten Reihe: Kotor statt Dubrovnik, Sochumi statt Batumi, Chemnitz statt Berlin.

Für nur 2 Euro bekommt man von der italienischen Eisenbahn eine 45-minütige Panoramafahrt durch die Berge um Trient und durch das Tal der Brenta. Über so viele Schluchten und durch so viele Tunnel führt die Strecke, die es landschaftlich fast mit der Bahn durch Montenegro oder der Semmeringbahn aufnehmen könnte.

Bei Pergine lockt eine Burg hoch über dem Ort. Aber diszipliniert bleibe ich beim Seeumrundungsplan und im Zug sitzen.

Wenn man in San Cristoforo aus dem Zug steigt, ist man gleich auf dem Wander- und Radweg um den Caldonazzo-See. Allerdings bin ich der einzige Spaziergänger unter Dutzenden von Radfahrern, die alle so schnell und windschnittig und bunt bekleidet an mir vorbeirasen, wie wenn sie zur gleichzeitig stattfindenden Tour de France aufschließen wollten. (Macht Euch keine Mühe! Dieses Jahr dopen die Slowenen am besten.)

Ich verstehe diesen Geschwindigkeitswahn, diese Dromokratie nicht. Die Menschen wollen immer schneller radeln, dabei verpassen sie die Eichhörnchen, die Blumen, all die Ausblicke unterwegs. Die Kunden wollen das bestellte Abendessen lieber in 10 Minuten zuhause haben, anstatt dass es mit Liebe zubereitet wird. Sie nehmen aus Zeitgründen das Flugzeug anstatt den Zug oder das Dampfschiff, anstatt im Zug oder an Deck ein Buch zu lesen. Kaum mehr jemand reist wie Goethe, Seume oder Leigh Fermor, langsam, zu Fuß, mit Pausen. Und niemand merkt, dass das Geschwindigkeitsdogma nur dem Kapitalismus dient, der will, dass wir schneller arbeiten, schneller studieren, schneller konsumieren, schneller den Platz im Restaurant für die nächsten Kunden freimachen.

Aus Protest lege ich in Valcanover die erste Pause ein. Der See muss höher liegen als Trient, denn es ist angenehm frisch, obwohl es bei der Abfahrt schon ziemlich heiß war.

An einer unübersichtlichen Kreuzung in Calceranica stoßen ein weißer Lieferwagen von GLS und ein gelber Lieferwagen von DHL beinahe zusammen. Spannung liegt in der aufsteigenden Mittagssonne, Fenster werden heruntergekurbelt, Beschimpfungen zurechtgelegt.

Im letzten Moment merken die beiden Kurierfahrer, dass sie volkswirtschaftlich im selben Lieferwagen sitzen und sich beide für das Kapital den Rücken krumm schleppen. Da lohnt kein Streit. Stattdessen verbrüdern sich die ausgebeuteten Werktätigen auf der Stelle, steigen aus, rollen sich Zigaretten und heben sich die Energie für den Klassenkampf auf.

Der Plan, den Caldonazzo-See zu umrunden, läuft nicht ganz rund, denn auf dessen Ostseite verläuft kein Wander- oder Radweg mehr, sondern eine Straße.

Es ist schon mittags, die Sonne knallt, der Plan ist kaputt.

Was macht der schlaue Wanderer in dieser Situation?

Weiß ich nicht. Ich bin keiner von denen.

Vor Augen habe ich eine Hügelkette, und so wähle ich spontan deren Gipfel als nächstes Ziel. Hinauf führt die Via Claudia Augusta, eine Römerstraße, die Norditalien mit Süddeutschland verband und somit seit ziemlich genau 2000 Jahren den Tourismus fördert.

Erstaunlich, wie eng diese historischen Autobahnen waren. Ganze Legionen brauchten weniger Platz als heutige Wohnmobile. Aber der Drang, alles immer größer, dicker und breiter zu bauen, ist genauso verbreitet wie der Drang zur Eile. Dabei weiß jeder Wanderer: Je kleiner der Rucksack, umso schneller kommt man voran. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr das als Metapher lesen.

Unter dem wuchernden Efeu ragen Mauerreste hervor, die wohl nicht von den Römern, sondern von ihren österreichischen Nachfolgern stammen. Bekanntlich war Österreich früher größer, bedeutender, wichtiger und, wie man hier sehen kann, auch kriegerischer als heute. Die Festung, die in der Nähe des Ortes Tenna den Bergrücken bewacht, war eine von Tausenden, ja Zehntausenden von Festungen, mit denen Österreich sich seit dem 19. Jahrhundert auf den Ersten Weltkrieg vorbereitete.

Wenn man an jenen Ersten Weltkrieg denkt, kommen einem Schlammschlachten in den Schützengräben von Flandern oder Verdun in den Sinn. Aber Österreich wollte – auf Drängen von Luis Trenker – den Krieg in die Berge tragen. Also wurden Festungen gebaut von Montenegro bis Meran, von Triest bis Trient, von Slowenien bis Südtirol. Ganze Berge wurden weggesprengt, weil sie im Weg standen. Tunnel wurden gegraben, um noch mehr sprengen zu können. Insgesamt ist so ein Alpenkrieg eine recht zähe Sache, bei der es keine schnellen Gebietsveränderungen gibt. Erst in der Schlacht von Saint-German eroberte Italien handstreichartig Südtirol, das Trentino und Istrien. (Allerdings ohne Fiume/Rijeka, was zu einer besonders komischen Geschichte führte.)

Es gibt da übrigens jemanden, der glaubt, das Trentino gehöre noch immer zum Habsburgerreich: Google Maps.

Beharrlich zeigt es die Ortsnamen auf Deutsch an: Reiff statt Riva, Löweneck statt Levico, Atzenach statt Tenna. Das ist nicht nur 102 Jahre hinter den Entwicklungen zurück, sondern voll nervig, weil auf den Straßenschildern und Bahnhöfen nirgendwo die deutschen Namen stehen. Warum sollten sie auch? Hier ist seit 102 Jahren Italien!

Ich weiß schon, wie das passiert ist: Da sitzt in Kalifornien ein überbezahlter 22-Jähriger, für den das eine Wochenende in Las Vegas die weiteste Reise seines Lebens war und der, weil ihm keiner richtige Aufgaben übertragen will, die illegal gesammelten Handydaten von deutschen und österreichischen Touristen in Italien auswertet. Zu seiner einsprachigen und eindimensionalen Überraschung merkt er, dass diese öfter nach Venedig statt nach Venezia, nach Rom statt Roma suchen.

Er geht zu seinem noch viel überbezahlteren 22-einhalb-jährigen Chef, der schon einmal zu einer Hochzeit nach Hawaii eingeladen war und sich deshalb für wahnsinnig weltmännisch hält, obwohl er während des Fluges dreimal kotzen musste.

„Geil, das lokalisieren wir!“ jubeln sie, hauen sich auf den Rücken und fühlen sich mächtig schlau, was immer ein sicheres Zeichen dafür ist, dass man es nicht ist.

Und jetzt verfahren sich unschuldige Touristen, weil niemand ahnen kann, dass Mezzocorona und Kronmetz das gleiche Dorf sind. Dass an der Gebirgsfront 180.000 Menschen gestorben sind, ist den beiden Jungs aus dem Silikontal vollkommen egal, solange die im Ersten Weltkrieg Füsilierten keine Facebook-Accounts hatten, auf denen man ihnen Werbung für wärmende Wollsocken präsentieren könnte. Aber natürlich wissen diese Computerfuzzis nichts vom Dolomitenkrieg, vom Bozner Blutsonntag und davon, dass der Terrorismus in Tirol jederzeit wieder aufflammen könnte durch so einen blöden Namensstreit. Irgendwann kommt ein irredentistischer Österreicher und streitet sich mit einem Italiener um einen Ortsnamen auf der Karte. Zack, zack, schon liegen die Toten wieder auf den Straßen. Und das alles, weil so ein pickeliger Brian oder ein bebrillter Ralph sich in etwas eingemischt haben, von dem sie keinen verfickten Scheißschimmer haben.

Und dann gibt es Leute, die glauben an „künstliche Intelligenz“ und delegieren ihre eigene an ein von chinesischen Kinderhänden zusammengeschraubtes Gerät, das alle Daten, Freiheit und Lebensqualität aus ihnen saugt, und glauben einem von Jungs in hässlichen Polo-Shirts hingerotzten Computerprogramm mehr als den Schildern am Straßenrand oder der im Tourismusbüro erhältlichen kostenlosen Karte.

Ich brauche jetzt dringend eine Beruhigungszigarre. Denn wenn ich erst anfange, mich richtig aufzuregen, erlebe ich den nächsten Geburtstag nicht mehr.

Zum Glück warten etwas weiter auf dem Gebirgskamm eine Kapelle und ein Eremitenhaus. Der Eremit ist gerade nicht zuhause, so dass ich mich hier niederlassen und an seiner Stelle eremitieren und emittieren kann.

Und da sehe ich schon, was mir ohne Erklimmen der umkämpften Hügel von Tenna niemals gegönnt gewesen wäre, den nächsten See. Schattiger, kleiner und damit umrundbarer. Nichts wie hin!

Zuerst komme ich allerdings nach Levico Terme, und zwar zur Unzeit. Um 14 Uhr scheint hier alles zu schlafen. Sogar die Läden, die Mittagessen verkaufen, sind geschlossen. Alles andere sowieso.

Das einzige, was geöffnet hat, ist der Kurpark, und dessen 12 Hektar sind nicht der schlechteste Ort, um die Mittagshitze zu ertragen. Wer mich im Habsburger-Park sitzen und ein Buch über die Hohenzollern lesen sieht, könnte auf den Gedanken kommen, ich sei Monarchist. Nichts läge mir ferner, und mein Artikel über die unverschämten Forderungen der Hohenzollern sowie mein Gastauftritt beim Déjà-Vu-Geschichte-Podcast (beide erscheinen im Oktober) werden jeden diesbezüglichen Verdacht hoffentlich guillotinieren, füsilieren, exilieren und was man sonst mit einstigen Königs- und Kaiserfamilien so machen sollte.

Levico Terme war einer der vielen Kurorte, die die österreichischen Könige und Kaiser in ihrem großen Reich gründeten, um dorthin zu entfliehen, wenn ihnen Wien zu heiß (Juli und August), zu kalt (Dezember und Januar), zu neblig und nass (November) oder zu bürgerkriegig (1934) war. Levico Terme ist ein eher kleines Exempel. Prächtigere Beispiele finden sich in Marienbad oder in Meran, von wo ich Euch bald berichten werde.

Ganz nebenbei erfanden die Habsburger damit den Tourismus. Beziehungsweise wiedererfanden ihn, denn die römischen Tourismusmagistralen waren zwischenzeitlich dem Vandalismus zum Opfer gefallen. Der Ausbau des europäischen Tourismus fand erst im Sommer 1914 ein Ende, als der österreichische Tourismusminister Franz Ferdinand von einem Serben erschossen wurde, der dagegen protestierte, dass sein Land bei der Aufteilung des Adriastrandes übergangen worden war. (Der Erste Weltkrieg unterbrach den globalen Reiseverkehr nur kurz, aber das ist ein anderes Thema.)

Heute ist in Levico Terme nicht mehr viel los. Nur ein paar Gäste im weißen Bademantel irren herum wie Gespenster aus einer vergangenen Zeit. Als Besucher wird man hier etwas mitleidig beäugt, so wie wenn man mit einem Reiseführer von 1905 unterwegs wäre.

Aber das Gute ist: Wenn das mal ein Kurort für Könige und Kaiser war, dann muss es einen Bahnhof geben, dessen Zug nach Wien, also über Trient führt. Ich muss also nicht den ganzen Weg zurückwandern.

Falls der Bahnhof nicht eines der vielen schon längst verfallenen Gebäude ist.

Aber erst einmal spaziere ich um den Levico-See. Der Weg liegt im Schatten von Bäumen. Die bewaldeten Hänge auf beiden Seiten bilden eine fjord-ähnliche Landschaft. Im Wasser sind Kanus und Paddelboote. Je weiter ich mich von dem Ort entferne, umso weniger Wanderer und Radfahrer sind unterwegs, dafür sehe ich hier und da jemanden nach dem Abendessen angeln.

Es ist perfekt. Ruhig, schattig und schön. Genau der Ort, an dem man versteht, warum sich die Menschheit, nachdem sie aus Afrika über Kleinasien nach Europa gewandert ist, hier niedergelassen hat. Am Ende des Sees verliere ich, wie ein ungeübter Völkerwanderer, den Weg im Gebüsch und lande in jemandes Garten. Ein Mann mit Hund zeigt mir den Weg zurück zum Pfad um den See. Der Mann eher mürrisch, der Hund erfreut über den kleinen Ausflug.

Auf der anderen Seite des Levico-Sees läge noch die Festung Colle delle Benne, wo bis zum 30. Oktober 2021 eine Ausstellung mit Festungsfotografie von Andrea Contrini gezeigt wird.

Das wäre sicher interessant, doch leider ist diese Festung auch wieder ganz oben auf einem Hügel. Vielleicht hätte ich unterwegs nicht so viele von den guten italienischen Toscano-Zigarren rauchen sollen, aber heute kann ich keinen weiteren Festungshügel erstürmen. Außerdem habe ich mit dem heutigen Geburtstag den Lebenszenit überschritten. Ab jetzt geht es bergab, nicht bergauf.

Gerade bevor die Sonne untergeht, komme ich – hundemüde – zurück nach Levico und erwische den Regionalzug nach Trient. Früh ins Bett und Ausschlafen nach einem langen und erfüllenden Tag, das ist der Plan.

Aber das ganze Land hat sich verschworen, mir den ruhigen Ausklang meines Geburtstages zu verderben.

An jeder Station steigen junge Männer in königsblauen T-Shirts und mit Tröten und Megaphonen ein. Heute Abend spielt Italien gegen Spanien im Halbfinale, und weil ich in Trient gegenüber einer Fußballbar wohne, steht mir schon wieder eine schlaflose Nacht bevor. Warum fahren die Städter zu solchen Gelegenheiten nicht auf die Dörfer? Da ist das Bier doch viel billiger.

Am liebsten würde ich gleich wieder aussteigen und die Nacht am See verbringen. Aber in Trient warten die Katzen schon auf die abendliche Fütterung. Schade, dass ich keinen Fisch gefangen habe.

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Über Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a writer, a spy or a hobo.
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15 Antworten zu Geburtstag ohne Gardasee

  1. Kasia schreibt:

    Höher, schneller, weiter, manchmal frage ich mich auch, wohin das führen soll. Irgendwann gibt es ein von der Natur vorgegebenes Limit, welches, wenn wir es gewaltsam überschreiten (was wir längst tun…), zur Ungleichheit und noch mehr Ungleichheit führt.
    Und, in kleinerem Rahmen gedacht; nichts ist besser dazu geeignet, seine Umgebung intensiv wahrzunehmen, als ein ausgeglichener Spaziergang.
    Nachträglich herzlichen Glückwunsch!

    • Andreas Moser schreibt:

      Dankeschön!

      Das mit dem Wahrnehmen der Umgebung merke ich immer stärker. Manchmal ist mir nicht nur Fliegen, sondern sogar die Eisenbahn oder das Auto schon zu schnell.
      Da erblickt man eine Burg auf einem Hügel und, schwupp, schon ist sie wieder vorbei. Wenn ich dagegen zu Fuß unterwegs bin, sehe ich sie von weitem, kann mich danach orientieren und darauf freuen.

      Nächste Woche nach Stockholm nehme ich trotzdem den Zug. Aber immerhin nicht das Flugzeug.

    • Kasia schreibt:

      Na zu Fuß nach Stockholm wäre schon ein bisschen Hardcore… obgleich machbar 😉

    • Andreas Moser schreibt:

      Der Typ, auf dessen Kater ich dort aufpassen werde, wird unterwegs sein, um diesen kleinen (800 km) Wanderweg zu beschreiten:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkalottleden

      Ich ertappe mich schon manchmal verträumt beim Blick auf die Karte mit den Europäischen Fernwanderwegen:

      Aber da gehen halt pro Wanderung ein paar Jahre drauf.

    • Kasia schreibt:

      Jaa… für mich wäre das nichts mit meiner Wohlfühl-Entfernung von circa elf bis sechszehn Kilometern… Aber so ist es nun mal, wenn man jedes Steinchen und jedes Pilzchen unterwegs fotografiert, ähm…

      Ich bin mir sicher, dass du so eine Tour niemals wieder vergessen wirst. Jahre hin oder her…

  2. sinnlosreisen schreibt:

    Nachträglich alles Gute!
    Die Fotos sind sensationell. Ich finde es toll, dass du eher die zweite Reihe abklapperst. Meist sind die genau so schön, aber viel entspannter als die Hauptattraktionen

  3. Pingback: A Birthday without Lake Garda | The Happy Hermit

  4. heidemerry schreibt:

    Moin lieber Andreas,
    wieder mal ein außerordentlich vergnüglicher Reisebericht, und lehrreich zudem was die Blutweihnacht 1920 betrifft.
    Ach und mit so wunderschönen Fotos versehen 😘
    Ich freue mich sehr, dass ich auf der Googlesuche nach den Mennoniten auf dich stieß, d.h. deinen diesbezüglichen Reisebericht, der mich sehr amüsiert hatte. Allerdings sind die beiden Mennoniten, die ich kenne, alles andere als weltfremd sondern nutzen auch fleißig das I-Net.
    Übrigens das Buch über den Hundertjährigen der … habe ich fast an einem Tag verschlungen. Einmal zu lesen angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören, bis mir buchstäblich die Augen zu fielen.
    Als nächste Lektüre empfehle ich dir „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ von Peter Hoeg. Betrifft zwar nicht Schweden sondern Dänemark und Grönland, ist aber sehr spannend!
    Ich schicke es dir gerne zu, wenn du mal wieder in Deutschland verweilst.
    Also melde dich bei Bedarf.
    Herzliche Grüße
    Heide

    • Andreas Moser schreibt:

      Das freut mich immer, wenn Leute über eine Suche auf irgendeinen meiner Artikel stoßen und dann hängenbleiben!

      Und ja, bei den Mennoniten hätte ich erwähnen sollen, dass es natürlich auch viele ganz „normale“ bzw. moderne Mennoniten gibt. Das kommt dann wahrscheinlich in dem Artikel über winnipeg unter, denn dort habe ich bei einer Mennonitenfamilie gewohnt.
      Auch ein mennonitischer Facebook-Freund aus den USA war ganz erstaunt, als er bei mir über die „old order Mennonites“ gelesen hat und fragte: „Was sind denn das für Typen?“

      Vielen Dank für die Buchempfehlung! Das wäre tatsächlich etwas, wenn es mich endlich mal nach Grönland verschlägt. Hoffentlich kann ich mich dann noch daran erinnern. 🙂

    • heidemerry schreibt:

      Moin Andreas,
      Fräulein Smillas Mutter ist zwar ne Inuit, aber der Vater ist Däne. Und Smilla lebt in Dänemark.
      Ich würde dir das Buch gerne nachträglich zum Geburtstag schenken. Da du wahrscheinlich selten zu Hause bist, hast du doch sicher ein Postfach?LG Heide

    • Andreas Moser schreibt:

      Hallo Heide,
      das ist aber sehr nett!
      Ein Postfach habe ich keines (das würde wahrscheinlich überquellen), aber bei der Adresse meiner Eltern werden alle Pakete gerne für mich angenommen und aufbewahrt: Andreas Moser, Kolpingstraße 12, 92260 Ammerthal.

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