Dramatische Wahlergebnisse erfordern drastische Maßnahmen.
(Danke an Robert Wande für das Foto.)
Dramatische Wahlergebnisse erfordern drastische Maßnahmen.
(Danke an Robert Wande für das Foto.)
Die von Sizilien wachgerufenen Assoziationen erstrecken sich auf die Sonne, das Meer, Strände, alte Städte, Orangen, Pistazien, ein paar kleinere Inseln, alte Tempel, Granita und malerische Dörfer.
Für mich waren das Schönste an Sizilien jedoch die Berge.
Vielleicht weil ich sie nicht erwartet hatte. Vielleicht weil ich aus Litauen nach Sizilien zog, wo der „höchste Berg“ ein Acker ist, der etwas höher liegt als die umliegenden Äcker. Oder vielleicht lag es doch daran, daß die sizilianischen Berge einfach beeindruckend in ihrer Zahl, ihrer Größe, ihrer Nähe zur Küste und ihrer von üppigem und gesundem Grün überzogenen Schönheit sind.
Das Foto zeigt den Ätna vom Dinnamare aus, einem Berg gleich an der Meerenge von Messina. So sieht ein großer Teil Siziliens aus: eine Bergkette nach der anderen. Hier könnte man jahrelang wandern.
Boote, Soldaten, Kanonen, Fregatten, U-Boote, Zerstörer, Helikopter. Ist das nicht ein bißchen viel Aufwand für ein paar Südfrüchte? Nein, erklärt die Bundesmarine stolz:
Die Bananenrepublik wird auch auf den Weltmeeren verteidigt.
Nun, nicht ich persönlich, aber eines meines Fotos. Nein, kein Foto von mir, sondern eines, das ich gemacht habe.
Vielleicht erinnert Ihr Euch an dieses Foto aus meinem Bericht über Europos Parkas, ein tief im Wald gelegenes Freiluftmuseum in Litauen?
Beim Verlag University of Minnesota Press ist es jemandem aufgefallen, und er hat es für das Titelbild des Buches The Universe of Things: On Speculative Realism von Steven Shaviro erworben. Obwohl ich, trotz meines Magisters in Philosophie, noch nicht ganz verstanden habe, worum es bei dem Buch geht, bin ich mächtig stolz.
Wenn Ihr Buchumschläge entwerft und auf der Suche nach Originellem und Schönem seid, nach etwas, das Euer Buch sowohl für Studenten in der Bibliothek als auch für Kunden im Buchladen unwiderstehlich macht, dann seht Euch doch bei meinen Fotos um.
Du nimmst diesen Weg. Du denkst gar nicht daran, ein bißchen nach links auszuscheren oder nach rechts abzudrehen, ganz zu schweigen von einem vollständigen Richtungswechsel.
Warum? Darüber denkst Du nicht nach. Der Gedanke kommt Dir nicht in den Sinn, egal wie eintönig und lange die Wanderung dauern mag. Denn der Weg ist einfach da. Ihm zu folgen ist so leicht, so natürlich, so vernünftig.
Du weißt nicht, wer den Weg angelegt hat. Oder wann. Oder aus welchem Grund. Oder für welchen Zweck.
Vielleicht sollte es überhaupt nie ein Weg werden. Irgendwann schlug jemand aus Zufall diese Richtung ein. Andere sahen, daß das Gras niedergetreten war, und nahmen den selben Weg. So wurde mit der Zeit ein sichtbarer Pfad daraus.
Niemand kennt diese erste Person, aber alle folgen ihm. Niemand weiß, was er wollte, aber alle treten in seine Fußstapfen. Dabei suchte er vielleicht nur einen stillen Ort, um zu pinkeln.
Genauso wie sie diesem Weg folgen, führen viele Menschen ihr ganzes Leben.
(Alle Fotos habe ich im Juli 2013 während einer 5-tägigen Wanderung entlang dem West Highland Way in Schottland aufgenommen. – To the English version.)
Ist es noch die Kaaba (die schwarze Kiste in der Arena), die der heiligste Ort der Welt sein soll, oder ist Mekka einfach nur zu einem weiteren Ort verkommen, an dem Dollar und Rial (und eine Big-Ben-Kopie) verehrt werden?
Aufgrund meiner Faulheit
Aber meiner Faulheit verdanke ich auch, daß
Es gibt Schlimmeres im Leben als Faulheit.
Menschen, die wir als „Barbaren“ oder „Monster“ bezeichnen wenn sie jemanden enthaupten: ISIS, IS, Al-Qaida.
Menschen, mit denen wir Geschäfte machen wenn sie jemanden enthaupten: Saudi-Arabien.