Bücherliste Italien

Reisen würde mir nur halb so viel Spaß machen, wenn ich dabei nicht die Zeit hätte, ausgiebig Bücher zu lesen. Wegen der dadurch gewonnen zusätzlichen Lesezeit freue ich mich sogar über lange Zugfahrten oder einen ganzen Tag auf der Fähre.

Ich hätte so etwas schon vor langer Zeit beginnen sollen, aber besser spät als nie: Ich werde ab jetzt für jedes Land, in dem ich lebe oder das ich bereise, eine Leseliste anlegen. Den Anfang macht Italien. Hier findet Ihr alle Bücher über Italien, die ich gelesen habe oder derzeit lese. Die Bücher, die ich gerne noch lesen würde, stehen auf meiner Wunschliste.

Ich hoffe, dass zukünftige Reisende dies nützlich finden, und freue mich auf Eure Kommentare und Empfehlungen.

Sachbücher:

Auf der Suche nach Italien

Zur Einführung in die Geschichte Italiens las ich Auf der Suche nach Italien von David Gilmour. Ein umfang- und detailreiches Buch, das an keiner Stelle langweilig ist. Für die Fülle der Informationen ist es überraschend leicht und genußvoll zu lesen. Gilmour konzentriert sich natürlich auf die politischen Entwicklungen, die zur Einigung Italiens geführt haben, übersieht dabei aber nicht geographische, wirtschaftliche und militärische Faktoren sowie die Auswirkungen auf Kunst, Literatur und Gesetzgebung.

Der Band Italien in der Reihe „Die Deutschen und ihre Nachbarn“ von Friederike Hausmann geht weit weniger in die Tiefe. Wenn man weniger Zeit hat, kann man ihn lesen, aber es ist kein Vergleich mit Gilmour.

Vom Wunsch beseelt, mehr über die Befreiung Italiens im Zweiten Weltkrieg zu erfahren, wandte ich mich dem Buch Der Befreier: Die Geschichte eines amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg von Alex Kershaw zu, wurde aber enttäuscht.

Von diesem Buch spielt nur das letzte Kapitel in Italien, aber der Protagonist lebt jetzt hier: Im Meer schwimmen Krokodile von Fabio Geda erzählt die sechs Jahre dauernde Reise eines Flüchtlingsjungen aus Afghanistan durch Pakistan, Iran, Türkei, Griechenland und schließlich Italien. Ein bewegendes, erschütterndes Buch, das in einem jugendhaften Stil geschrieben ist, der mich an Der Fänger im Roggen erinnerte. Ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Belletristik:

Das erste Beispiel sizilianischer Literatur, das ich mir während meines dortigen Aufenthalts gönnte, war Gespräch in Sizilien von Elio Vittorini, und Mann, war das langweilig und schlecht. Es passiert nicht viel, und die Dialoge sind noch langsamer als das, was nicht passiert. Ein Sohn kehrt nach 15 Jahren nach Sizilien zurück und besucht seine Mutter. Die Dialoge sind so langsam und wiederholend, dass manchmal der gleiche Satz über eine halbe Seite ausgewälzt wird. „Du kochst die besten Kartoffeln, Mama.“ „Ich koche die besten Kartoffeln, Sohn?“ „Ja, Du kochst die besten Kartoffeln.“ „Naja, wenn Du es sagst, dann koche ich eben die besten Kartoffeln.“ „Ja, das machst Du, Mama.“ Obwohl es nur eine kurze Novelle ist (130 Seiten) und ich schon fast am Ende war, gab ich auf. Schrecklich.

Nach dieser Enttäuschung wollte ich dennoch einen weiteren sizilianischen Autor lesen. Ich machte mich an den Kurzgeschichtenband Das weinfarbene Meer von Leonardo Sciascia. Wow! Manche dieser Kurzgeschichten sind brilliant. Sie sind witzig, intelligent und hervorragend formuliert. Das genaue Gegenteil von Vittorini. Selbst wenn Ihr Euch nicht für Sizilien oder Italien interessiert, solltet Ihr diese Kurzgeschichten lesen. Sie gehören zum Besten aus dieser Gattung, das mir je untergekommen ist.

Die Kriminalnovelle Der Zusammenhang vom gleichen Autor gefiel mir ebenfalls, trotz ihres unzufriendenstellenden Endes.

An Sciascia erinnert hat mich auch der Stil von Andrea Camilleri in seinem Krimi Die Form des Wassers. Aus diesem ersten Buch mit Inspektor Montalbano entwickelte sich eine ganze Krimi-Reihe, die den meisten aus dem Fernsehen bekannter sein dürfte. Wie bei Sciascia bekommt man auch hier einen Eindruck vom politischen und sozialen Gefüge Siziliens.

Friedrich Christian Delius versucht im Bildnis der Mutter als junge Frau Rom während eines Tages im Zweiten Weltkrieg zu beschreiben, scheitert aber. Ein unnötiges, langweiliges Buch.

(To the English version of the Italy reading list.)

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Leicht zu verwechseln (25) Petro Poroschenko

Petro Poroschenko, Präsident der Ukraine:

Petro Poroschenko

Valentin Zukovsky aus den James-Bond-Filmen Goldeneye und Die Welt ist nicht genug:

Valentin Zukovsky

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Ein Vorschlag für Königsberg

Aus den Leserbriefen an den Economist:

Ich schlage vor, die Lehren von Herrn Putin zu befolgen, um die Königsberg-Frage zu lösen. Dieses von Russland regierte aber vollkommen davon isolierte Gebiet liegt mitten in der Europäischen Union und ist von NATO-Mitgliedstaaten umgeben.

Von der Krim wurde behauptet, daß sie historisches russisches Vaterland sei und nur durch Nikita Chruschtschows Anordnung 1954 fälschlicherweise der Ukraine zugeschlagen wurde. Königsberg wurde im 13. Jahrhundert von deutschen Kreuzrittern gegründet und war für die folgenden mehr als 700 Jahr ein deutschsprachiges Gebiet, bis es 1945 der Sowjetunion als Kriegsbeute übergeben wurde. Königsberg und das umgebende ostpreussische Gebiet wies nie einen erheblichen Anteil an russischer Bevölkerung auf, ebensowenig wurde es jemals als historisches russisches Gebiet beansprucht. Wie auf der Krim identifizierte sich die Bevölkerung nicht mit der annektierenden Macht, zumindest bis diese Bevölkerung von etwa zwei Millionen Deutschen zwischen 1946 und 1948 zwangsweise ausgesiedelt wurde und durch Siedler aus den fernen Gegenden der Sowjetunion ersetzt wurde.

Vor diesem Hintergrund und angesichts Herrn Putins Meinungen über derartige Gebiete würde er sich sicher wünschen, dieses Unrecht zu beseitigen und die Rückgabe von Königsberg an das Mutterland Deutschland anbieten.

Phillip A. Buhler
Jacksonville, Florida

Nicht daß ich propagiere, daß Deutschland irgendwelche Gebietsansprüche stellt – schließlich hatte es den Krieg verursacht, der zu diesem Gebietsverlust führte, und es bedurfte u.a. der Sowjetunion, um Europa und Deutschland selbst von den Nazis zu befreien -, aber angesichts der Annexion der Krim ist das ein interessanter Gedanke.

Was würde Immanuel Kant sagen?

(To the English version.)

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Der Karneval ist tot

Ein heißer Nachmittag. Die Zeit, zu der in Italien alles geschlossen ist und sich nichts bewegt. Totenstille, während ich die Insel La Maddalena mit dem Fahrrad erkundete. Ein Wegweiser, der eine Ortschaft names Panoramico versprach. Es war schon mein dritter Tag auf der Insel, und ich wollte einfach eine schöne Bucht zum Schwimmen und Lesen finden. Panoramico klang gut.

Aber erst einmal bot sich mir ein deprimierendes Bild, alles andere als ein Panorama: die Wagen und Figuren eines Karnevalsumzugs. Sie sahen aus, wie wenn sie übereilt zurückgelassen worden waren. Die Wagen waren chaotisch über den großen Platz verstreut geparkt. Der Wind blies durch die zerschlissenen Planen, die Stille bedrohlich unterbrechend. Ein Stück Metall knarzte. Die überlebensgroßen Pappmachéfiguren starrten in die Luft, in die Ferne oder in das Nichts. Sie waren alle tot.

Pinocchio wagon

paint carnival cemetery

horse

Hier mußte ein Massaker stattgefunden haben. Am meisten erschüttert war ich vom Anblick eines Reporterkollegen, der noch das Mikrofon in der Hand hielt. Tot. Er hatte bis zum letzten Atemzug berichtet, obwohl er wußte was auf ihn zukam. Sein Blick verriet den Horror.

reporter carnival

Zwei riesige Figuren fochten einen stummen Kampf um die Herrschaft über die Szenerie, jede von ihnen hoch auf ihrem Wagen, sich weigernd, unterzugehen wie die anderen. Pinocchio und ein unidentifizierbares Skelett.

Pinocchio

skeletonOder waren ihre erhobenen Hände gar kein Zeichen des Streits, sondern ein letzter Abschied? Schwelgten sie in der Erinnerung an die Zeiten, als sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der ganzen Insel standen?

Wie lange das wohl her sein mochte? Der Ort sah so verloren, so verlassen, so ausgeschlachtet aus, daß ich auf mehrere Jahre tippte. Bis ich an einem der Wagen dieses Schild entdeckte:

carnival 2014 La Maddalena

Dies waren die Überreste des diesjährigen Karnevalsumzugs. Es war Ende Mai 2014, also konnte das Ereignis noch nicht zu weit zurückliegen.

Später am gleichen Tag, als ich in die Stadt zurückkehrte – aber erst nachdem ich tatsächlich die wunderbare Bucht gefunden hatte, nach der ich gesucht hatte -, sah ich in der Bäckerei ein kleines und offensichtlich nicht mehr aktuelles Poster, mit dem für Spenden und Unterstützung für den diesjährigen Karneval gebeten wurde. Das Datum des Umzugs war der 2. März 2014, also nicht einmal vor drei Monaten.

(To the English version of this report.)

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Flugreisen

Es folgen einige unzusammenhängende Beobachtungen und Gedanken, die sich am 24. Mai 2014 nach einem Ryanair-Flug von Bari (in Italien) nach Cagliari (auf Sardinien und damit ebenfalls in Italien) in meinem Notizbuch fanden:

  • Flughafen von Bari. Ein Stück Torte kostet mehr als ich für den Flug bezahlt habe.
  • Die selben Leute, die vor 15 Jahren darauf bestanden, fast ihren gesamten Hausrat mit in den Urlaub zu nehmen, sind jetzt zu geizig, um für Aufgabegepäck zu bezahlen und können sich plötzlich auf genau 10 kg beschränken.
  • Hilfe! Warum gibt es keine Fluglinie, die keine Kinder befördert?
  • Wieso springen Menschen von ihren bequemen Sitzen auf, sobald das Gate geöffnet wird, um in einer langen Schlange zu stehen, auf den Treppen zu warten, im Bus zu warten und dann nochmal auf dem Rollfeld zu warten? Es gibt doch genug Sitzplätze für jeden. Kein Grund, darum zu kämpfen.
  • Warum kann ich meine Katze nicht mit an Bord bringen? Sie würde auf jeden Fall weniger Ärger verursachen als all diese schreienden Kinder.
  • Das Vertrauen der Passagiere in die Luftfahrt scheint nicht besonders stark zu sein. Warum sonst wären alle am Telefon, solange sie nur können, so wie wenn sie auf eine 6-monatige Weltraummission gingen?
  • Nur 17 % der Passagiere in einem Flugzeug können sich selbst ohne Zuhilfenahme elektronischer Geräte unterhalten.
  • Putzig: Leute, die neben mir im Flugzeug sitzen und fragen „fliegen Sie auch nach X?“ – Ich bin immer versucht, ganz verwundert zu tun und zu antworten „nein, das hier ist der Flug nach Kabul“.
  • Warum wird zu Beginn des Schultages gebetet, aber nicht vor einem Flug?
  • Ich verstehe immer noch nicht, wieso ich vor der Sicherheitsschleuse meine Dose Cola wegwerfen muss, mir dann aber nach der Sicherheitsschleuse eine neue Dose Cola kaufen und diese mit an Bord nehmen kann.
  • Es ist auch inkonsequent, daß ich eine Flasche Wasser abgeben muss, aber einen Kugelschreiber aus Metall behalten darf. Mit einem Kugelschreiber kann ich jemanden töten.
  • Nach dieser Äußerung befürchte ich, daß Kugelschreiber an Bord von Flugzeugen verboten werden.
  • Genau genommen befüchte ich, daß ich nach diesem Beitrag auf die No-Fly-Liste gesetzt werde und gar nicht mehr fliegen darf.
  • Ich erinnere mich noch an die Zeit, als das Rauchen im Flugzeug erlaubt war. Man konnte als Passagier angeben, ob man gerne im Raucherteil im hinteren Teil der Maschine sitzen wollte. Allerdings gab es oft keine physische Abgrenzung, so daß der Rauch frei zirkulieren konnte. Nervöse Passagiere gewährleisteten einen ständigen Nachschub an neuem Rauch. – Ich war damals Nichtraucher und konnte den Gestank kaum ertragen. Mittlerweile habe ich mir das Zigarrenrauchen angewöhnt, und ich stelle mir vor, wie sich die Zigarettenraucher fühlen würden, wenn ich sie während des gesamten Flugs mit meinen viel stärkeren Schwaden von Zigarrenrauch einnebeln würde.
  • Keine Sorge wegen des Miefs wenn ich meine Schuhe ausziehe. Der wird sich in ein paar Minuten verzogen haben.
  • Kinder sollten zwangsweise sediert werden, bevor sie in ein Flugzeug gelassen werden.
  • Mach Dir keine Mühe, den Platz neben dem attraktiven Mädchen zu bekommen. Sie wird nicht mit Dir reden.
  • Wolken. Wahrscheinlich denkt jeder das gleiche, wenn man sie von oben sieht.
  • Die schneebedeckten Alpen von oben sind der schönste Anblick in ganz Europa.
  • Warum verkaufen Fluglinien an Bord alles, außer Lebensversicherungen?
  • Die gelbe Innenausstattung der Ryanair-Flugzeuge scheint mir nicht gerade hilfreich für Menschen zu sein, die sowieso dazu neigen, luftkrank zu werden.
  • Die Boote in der Bucht von Neapel sehen wie weiße Vektoren auf einer blauen Leinwand aus.
  • Eltern: wenn Ihr Kind sich übergeben hat, geben Sie ihm/ihr doch bitte nicht noch mehr zu essen!
  • Werden Flugbegleiter darin ausgebildet, auch während der wildesten Turbulenzen keinerlei Spuren von Furcht oder Beunruhigung zu zeigen?
  • Wenn man bedenkt, wieviel bequemer und leichter kleine Menschen im Flugzeug schlafen können, sollte die Evolution eigentlich dazu führen, daß Menschen in der Zukunft wieder kleiner werden.
  • Flughafen von Cagliari. Zum dazugehörenden Bahnhof muss man zu Fuß so eine Strecke zurücklegen, daß man genausogut auch gleich in die Stadt laufen könnte.
  • Wen ich bei der Ankunft die Wartenden mit den ausgedruckten Namensschildern sehe, möchte ich mich immer selbst als die betreffende Person ausgeben, nur um zu sehen, wohin ich gebracht werden würde.
  • Lustig wäre es auch, das Schild von jemand anderem zu kopieren und sich direkt neben ihn/sie zu stellen. Wenn der Gesuchte dann ankommt, kann man den anderen Wartenden als gefährlichen Betrüger darstellen.
  • Oder den Namen eines Prominenten auf ein Schild drucken, im Ankunftsbereich warten und sich daran erfreuen, wie sich immer mehr Schaulustige und Fotografen versammeln.
  • Wenn es weltweit nur eine Fluglinie gäbe, hätte ich schon längst genug Meilen für einen Freiflug.

Casino Royale James Bond getting off plane(To the English version.)

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So ärgert man Sprachstudenten

Jemand (voller Stolz und angeberisch): „Ich mache gute Fortschritte mit meinem Russisch. Ich bin schon auf dem B1-Niveau.“

Ich: „Lernst Du Nordrussisch oder Südrussisch?“

Jemand: „??“

Ich spreche die paar Sätze auf Litauisch oder Hebräisch, die ich kann, und frage dann: „Hast Du das verstanden?“

Jemand (unsicher): „Nein.“

Ich: „Dann mußt Du Südrussisch lernen. Die beiden Sprachen sind sehr unterschiedlich voneinander.“

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Leicht zu verwechseln (24) Aleppo

Das alte Aleppo:

Aleppo_old_city

Das neue Aleppo:

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Leicht zu verwechseln (23) Brasilien

Was die Welt entsetzt: nicht rechtzeitig fertiggestellte Fussballstadien

Was die Welt kalt läßt: Armut, Korruption, Gewalt

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Video-Blog: Ich entdecke eine verlassene Insel

Bei meiner letzten Reise habe ich doch glatt eine verlassene Insel entdeckt. Ich fand zwar noch Spuren einer einstmaligen Zivilisation, aber niemand lebte mehr. Es war schaurig.

Ihr habt die Insel selbst gesehen: schöne Strände, Palmen voller Kokosnüsse und Bananen, jeden Tag Sonne, eine leichte abkühlende Brise. Ein Paradies – abgesehen von den schrecklichen Dingen, die sich dort zugetragen haben müssen. Warum ich nicht dort geblieben bin? Es gab keine Bibliothek.

(To the English version of this post.)

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Video: Mit dem Fahrrad durch Sardinien

Vergangene Woche war ich auf Sardinien. Dort gibt es zwar auch Bahnen und Busse, aber nicht sehr oft und nicht genau dorthin, wo ich hin wollte.

Also wählte ich für einige Tage ein anderes Verkehrsmittel:

bicycle Andreas Moser

Die Insel war hügeliger als ich mir das vorgestellt hatte, aber es ergab sich eine schöne Kombination aus Erkundung und Sport. Meist an der Küste entlang oder zumindest in deren Sichtweite konnte ich so die schönsten Strände und Buchten erkunden, von denen man viele mit dem Auto nie erreichen könnte.

Beflügelt davon, nach fast einem Jahr mal wieder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, verfiel ich auf die dämliche Idee, mich dabei selbst zu filmen:

(Der Film entstand auf der Sinis-Halbinsel an der Westküste Sardiniens. – Click here for the English version of this post.)

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